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02.11.2016

17:20 Uhr

Musterdepots

Blonder Börsenschreck

Für die aktuellen Kursstürze wird das Umfrage-Comeback Donald Trumps verantwortlich gemacht. Anleger fürchten eines Sieg des Republikaners bei den Präsidentschaftswahlen. Alexander Kovalenko sieht das Ganze nüchterner.

Alexander Kovalenko

Alexander Kovalenko

Am Mittwoch sind die europäischen Börsen unter Druck geraten. Als mögliche Erklärung für die Turbulenzen der letzten Tage wird immer häufiger die wachsende Unsicherheit über den Ausgang der US-Präsidentenwahl genannt. Die Tatsache, dass das FBI wieder das Thema E-Mail-Affäre Clintons aufgenommen und somit die Umfragewerte von Hillary Clinton belastet hat, hat die Anleger scheinbar nervös gemacht. Bei unserem Musterdepot können wir uns jedoch das US-Wahlspektakel sehr entspannt und ohne Handlungsbedarf anschauen.

Alexander Kovalenko

Der Anleger

Alexander Kovalenko arbeitet für Bayerische Vermögen. „Wir machen normalerweise keine Prognosen, weil es aus unserer Sicht eher wenig Sinn macht“, sagt er. „Wir können nur sagen, dass die Aktien für uns aktuell eine stark bevorzugte Anlageklasse darstellen, und hier vor allem die (süd)europäischen Aktien, die noch deutlich unter ihrem Fair-Wert gehandelt werden. Dazu kommt eine Dividendenrendite von durchschnittlich etwa drei Prozent. Bei Aktien sehen wir also trotz eventuellen und sogar eher wahrscheinlichen Korrekturen ein sehr attraktives Chance/Risiko-Profil!“

Die Strategie

Das Social-Trading-Depot versteht sich als Kombination eines langfristig orientierten Kernportfolios und der innovativen Anlageform des Social Trading. Einen Anteil von 60 bis 70 Prozent bildet ein Aktienportfolio, das einen Value-Ansatz verfolgt: Es wird in zehn bis 15 stark unterbewertete Einzeltitel aus dem breiten europäischen Aktienmarkt investiert, wobei die Selektion der Einzeltitel mittels Analyse der Fundamentalkriterien beziehungsweise der Bilanzdaten erfolgt. Der Social-Trading-Anteil beträgt zwischen 30 und 40 Prozent und wird in wikifolio-Indexzertifikate investiert: Diese bilden unterschiedliche Strategien von Top-Tradern auf wikifolio.com ab. Das Social-Trading-Depot soll in der Regel voll investiert sein. Der Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig ausgerichtet und sieht nur selten Umschichtungen vor. Betreut wird das Social-Trading-Depot von Bayerische Vermögen AG.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Unsere Strategie sieht keine kurzfristigen Reaktionen auf derartige Ereignisse vor und setzt vor allem auf die fundamentalen Daten der Unternehmen. Außerdem halten wir generell die Angst vor einem möglichen Sieg Donald Trumps für übertrieben. Der Milliardär gilt aufgrund seiner angeblichen Unberechenbarkeit als Investorenschreck. Unseres Erachtens sitzen jedoch sowohl Republikaner, als auch Demokraten in einem Boot, welches nicht zum Schaukeln gebracht werden darf.

Dies ist den Politikern beider Lager auch sehr bewusst. Selbst wenn Donald Trump gewinnen sollte, könnte dies zu Volatilitäten an den Märkten führen, würde aber ein langfristig positives Chance-Risiko Profil der von uns favorisierten Anlageklasse Aktien nicht verändern.  

Kommentare (1)

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Herr Jürgen Mücke

02.11.2016, 17:55 Uhr

 Bin nur 1x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zum Karneval, da der Papagei als Ingeneurin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Trainerin und Persönlichkeitsberater arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Winter zu den Kölner Feuerwerk wegen des geilen Feuerwerks und der Bagaluden auf der Platte am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine Schloss im Backhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr an dem Peter verkauft habe. Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.http://www.handelsblatt.com/netiquette

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