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07.04.2016

17:09 Uhr

Musterdepots

Börsen-Achterbahn wird zum Normalfall

Die Geldpolitik der Notenbanken ist alles andere als eindeutig. Das verunsichert auch die Börsen. Anleger werden sich auf noch mehr Schwankungen einstellen müssen, sagt Handelsblatt-Autor Georgios Kokologiannis.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

DüsseldorfIn dieser Handelswoche gab es erneut viele Kursschwankungen: Zwischen Wochenhoch und –tief beim deutschen Leitindex lagen bislang rund 400 Punkte. An dieses Auf und Ab werden sich Anleger in den nächsten Wochen auch weiter gewöhnen müssen. Denn die US-Notenbank hat mit der Veröffentlichung ihrer Protokolle nicht gerade zur Beruhigung beigetragen.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Denn die Notenbanker sind offenbar tief gespalten, wie es beim Thema Zinswende in den USA weitergeht. Die einen plädieren für weitere Zinserhöhungen, die anderen wie Chefin Janet Yellen wollen eher eine Pause einlegen und eventuell später noch mehr Geld in die Märkte pumpen zu können.

Solange es in diesem Punkt keine klare Richtung gibt, wird jede noch so kleine Äußerung eines Notenbankers auf das Thema Zinswende untersucht. Und bei jeder Sitzung der US-Notenbank kommt das Thema wieder auf die Tagesordnung. Da kann kein Vertrauen der Märkte entstehen.

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