Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.10.2014

21:54 Uhr

Musterdepots

Das Frage-und-Antwort-Spiel

Die Musterdepot-Experten treiben verschiedene Fragen um: Werden die Aktien von Infineon und Intel wirklich steigen? Wie wirkt sich die Abstufung der Bonität Frankreichs aus? Es gibt allerdings auch Antworten.

Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Wir haben heute eine Position Infineon erworben. Für etwa drei Prozent des Gesamtvolumens haben wir Aktien des Chipherstellers erworben. Die Aktie ist nach dem deutlichen Kursrutsch der vergangenen Wochen aus unserer Sicht wieder attraktiv bewertet. Mit einem KGV von 16 für das kommende Jahr erscheint die Bewertung für ein Technologieunternehmen gerechtfertigt.

Daniel Hupfer

Der Anleger

Daniel Hupfer arbeitet für M.M.Warburg. "Wir präferieren die Direktanlage, das heißt im Wesentlichen kaufen wir Aktien und Anleihen, Fonds nur bei bestimmten Themen, wie China. Zertifikate grundsätzlich nicht", sagt er.

Die Strategie

Wir werden die "Handelsblatt"-Anlagestrategie offensiv ausrichten. Das bedeutet, unser Fokus liegt auf chancenorientierten Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und eines enormen Anlagedrucks halten wir Aktien und Unternehmensanleihen nach wie vor für attraktiv. Zwar sind Aktien nicht mehr günstig bewertet. Aufgrund unseres positiven Konjunkturszenarios sollten aber die Unternehmensgewinne weiter steigen und sich damit die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse wieder relativieren. Wir halten die Region Europa für am interessantesten. Hier gibt es am Aktienmarkt noch Aufholpotential. Der US-Aktienmarkt ist etwas höher bewertet, allerdings sehen wir auch hier noch Potential.


Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Weiter haben uns die gestern veröffentlichten Quartalszahlen von Intel zuversichtlich gestimmt, dass ein Teil der Kursverluste bei Infineon aufgrund der konjunkturellen Sorgen übertrieben scheint. Das Unternehmen wird aber erst Ende November die eigenen Quartalsergebnisse vorstellen.

Bei den beiden vorangegangen Berichten konnte das Unternehmen positiv überraschen und die Erwartungen des Marktes übertreffen. Allerdings ist dieser Kauf nicht ohne Risiko. Mit einem Beta von 1,2 gegenüber dem Dax ist die Aktie volatiler und bei einem weiteren Marktverfall drohen spürbare Kursverluste. Unterstützung gibt es Kurstechnisch im Raum von 7,00 Euro beziehungsweise ein weiterer Aufwärtstrend verläuft bei 6,80 Euro.

Die heute bekannt gegebenen Daten zu der deutschen und europäischen Inflation haben zu keiner Überraschung geführt. Mit einem Preisanstieg gegenüber 12 Monaten von 0,8 Prozent verharrt die Inflation weiter auf einem sehr niedrigen Niveau. Dagegen liegt die Inflation in den USA bereits bei 1,7 Prozent . Der EZB mögen diese Zahlen gefallen, da sie mit einem Inflationsziel von zwei Prozent weit entfernt sind und sich daher keine geldmarktpolitischen Straffungen aufdrängen.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Dr. Peter Lustig

16.10.2014, 11:26 Uhr

@Herr Kokologiannis

Ich verstehe nicht, warum Sie in Erwartung einer Korrektur aufgestockt haben.

Ihre größte Position hat die Barriere unterschritten, die zweitgrößte ist kurz davor und wird auch zum Verlustbringer.

So gehen Sie doch bestenfalls Null auf Null aus dem Jahr.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×