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09.02.2015

19:24 Uhr

Musterdepots

Dax: Mehr Risiken als Chancen?

Zum Wochenbeginn dümpelt der Dax in der Verlustzone und unsere Autoren fragen sich, ob der Index noch Luft nach oben hat. Nein, sagt Georgios Kokologiannis. Daniel Hupfer dagegen bewahrt seinen Optimismus.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Kaum noch Potenzial beim Dax prognostizieren die Experten von JP Morgan. Die Analysten der US-Bank haben den deutschen Aktienindex abgestuft von „Übergewichten“ auf „Neutral“. Sie verweisen auf die zuletzt starke Entwicklung des Börsenbarometers. Der Dax habe sich in den vergangenen drei und sechs Monaten besser als alle anderen Indizes der großen Industrieländer geschlagen.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Der größte Kurstreiber für den Dax sei die Euro-Schwäche gewesen. Doch die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sich die Abwertung der Währung weiter fortsetze sei gering. Eine weitere wichtige Stütze falle mit den steigenden Ölpreisen weg. Zudem sei in dem Index auch kein Energiewert enthalten, der von höheren Öl-Notierungen profitiert.

Ich teile diese Auffassung und sehe derzeit mehr Abwärtsrisiken als Aufwärtschancen. Genau darauf habe ich mein Depot ausgerichtet, um auch langfristig meine obersten Ziele zu erreichen: Eine möglichst kontinuierliche und schwankungsarme Rendite von sechs bis acht Prozent per annum –unabhängig davon, ob es an den Anlagemärkten gerade rauf- oder runtergeht.

Kommentare (2)

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10.02.2015, 07:49 Uhr

Natürlich gibt es mehr Chancen als Risiken.
Aktien sind Sachwerte und alternativlos. Man muss nur die richtigen Aktien zum richtigen Zeitpunkt kaufen,so wie ich.
Ich beweise das im "Börse Frankfurt Forum" schon seit Monaten,soweit man das in einem anonymen Forum beweisen kann.
Ich plane langfristig,also 30-50 Jahre und da machen mir Kursschwankungen nichts aus,dafür kassiere ich auch noch die Dividende.

Hein Bloed

10.02.2015, 09:09 Uhr

Meine Anlagen haben einen 100-jährigen Horizont, so kann ich, nach meinen Berechnungen, meinen Lebensabend ausschweifend genießen.

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