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14.04.2015

19:15 Uhr

Musterdepots

Dax steigt über 6200 Punkte

Mit 6285 Punkten notiert der Dax auf einem Allzeithoch. Allerdings nur wenn man ihn als Kursindex liest. Daniel Hupfer vergleicht den Dax-Kursindex mit anderen Kursindizes – und sieht weiteres Potenzial beim Leitindex.

Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Der deutsche Aktienindex Dax klettert in diesem Jahr von einem Rekordhoch zum anderen und liegt bei knapp 12.300 Punkten mittlerweile etwa 25 Prozent im Plus. Bei diesem „normalen“ Dax handelt es sich um einen Performance-Index, bei dem die Dividenden mit in die Indexentwicklung einfließen.

Dies ist international allerdings unüblich, da die meisten anderen bedeutenden Börsenindizes als Kursindizes berechnet werden, das heißt Dividenden finden dort keine Berücksichtigung. Für einen internationalen Aktienindex-Vergleich wäre insofern die Betrachtung des deutlich weniger beachteten Dax-Kursindex der fairere Maßstab.

Daniel Hupfer

Der Anleger

Daniel Hupfer arbeitet für M.M.Warburg. "Wir präferieren die Direktanlage, das heißt im Wesentlichen kaufen wir Aktien und Anleihen, Fonds nur bei bestimmten Themen, wie China. Zertifikate grundsätzlich nicht", sagt er.

Die Strategie

Wir werden die "Handelsblatt"-Anlagestrategie offensiv ausrichten. Das bedeutet, unser Fokus liegt auf chancenorientierten Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und eines enormen Anlagedrucks halten wir Aktien und Unternehmensanleihen nach wie vor für attraktiv. Zwar sind Aktien nicht mehr günstig bewertet. Aufgrund unseres positiven Konjunkturszenarios sollten aber die Unternehmensgewinne weiter steigen und sich damit die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse wieder relativieren. Wir halten die Region Europa für am interessantesten. Hier gibt es am Aktienmarkt noch Aufholpotential. Der US-Aktienmarkt ist etwas höher bewertet, allerdings sehen wir auch hier noch Potential.


Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Dieser hat am vergangenen Freitag sein altes Rekordhoch vom 7. März 2000 erreicht und liegt aktuell bei etwa 6285 Punkten. Vergleicht man den Dax-Kursindex etwa mit den US-Leitindizes, hinkt der deutsche Aktienmarkt noch weit hinterher.

So stieg der Dow Jones Industrials seit dem 7. März 2000 um fast 82 Prozent an, der S&P 500 verzeichnete immerhin ein Plus von fast 51 Prozent. Sollte sich dies als Blaupause für den deutschen Aktienmarkt erweisen, dann besteht in den kommenden Jahren noch erhebliches Wertsteigerungspotenzial.

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