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06.10.2014

21:48 Uhr

Musterdepots

Der Dax dümpelt, das Depot wächst

Der Dax ist unter seinen Stand vom Jahresanfang gefallen. Das Musterdepot unseres Kommentators legt allerdings ständig zu. Das hat er defensiven Papieren zu verdanken – die allerdings noch oben begrenzt sind.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Seit Auflegung des Musterdepots sind im Schnitt stets etwa zwei Drittel des Kapitals in Anlageprodukten investiert, die von einer Seitwärtsbewegung an den Aktienmärkten profitieren. Das zahlt sich zunehmend aus: Während etwa der deutsche Leitindex Dax auf der Stelle tritt und mittlerweile sogar wieder unter seinen Stand vom Jahresanfang gerutscht ist, liegt das Handelsblatt-Portfolio zweistellig im Plus.

Zu den Basisinvestments gehört beispielsweise schon von Anfang an ein so genanntes Bonuszertifikat auf den Dax (WKN: PA0E8B): Sollte der deutsche Aktienindex bis Ende Dezember nicht unter 7 900 Punkte einbrechen, wird der Inhaber dieser Papiere so gestellt, als habe das Börsenbarometer bis dahin wieder die 10000er-Marke erreicht - selbst wenn die Schwächephase weiter anhält.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Eine ähnliche Zertifikate-Position habe ich im Sommer ergänzt  (WKN: GT6Y38): Diese Bonuspapiere beziehen sich auf Euro Stoxx 50. Bis zum Laufzeitende werden die Zertifikate über sechs Prozent Ertrag erwirtschaftet haben, falls der europäische Leitindex von aktuell rund 3150 Punkten bis dahin nie unter die Marke von 2920 Zählern rutscht.

Hält die relevante Barriere doch nicht, werde ich in etwa dieselben Verluste realisieren, als hätte ich im Juli auf einen simplen Indexfonds gesetzt statt auf diese defensiveren Zertifikate. Der Preis für den Bonusmechanismus: Der maximale Ertrag ist begrenzt – mehr als sechs Prozent Gewinn sind hier nicht drin.

Kommentare (1)

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Herr Uwe Warschkow

07.10.2014, 15:30 Uhr

10% Rendite sind mit russischen Staatsanleihen auch drin.Schon der Kuponzins liegt hier höher,bei weniger Risiko.Die Barcleybank warb 2007 mit ähnlichen Zerties,wie der Autor heute,damals in der FAZ und SZ.8% plus x wenn der DAX innerhalb der nächsten 3 Jahre,die 4000 Punkte Marke nicht nach unten reißt,bei Ausgangspunkt 8000 DAX Punkte.Ansonsten verfällt das Zertifikat wertlos.Nun wir wissen alle,wie die Sache ausging.

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