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01.03.2016

19:03 Uhr

Musterdepots

Der Euro sinkt, das Musterdepot steigt

Erneut hat die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar verloren – gute Nachrichten für das Handelsblatt-Depot. Denn das hat viele Produkte im Portfolio, die Rendite bei steigendem Dollar versprechen.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Frankfurt am MainZum sechsten Mal innerhalb der vergangenen sieben Handelstage hat der Euro am Dienstag gegenüber dem US-Dollar nachgegeben – unter dem Strich um insgesamt fast drei Prozent. Das Handelsblatt-Musterdepot profitiert von dieser Aufwertung der US-Währung. Knapp ein Viertel des Portfoliokapitals befindet sich in Anlageprodukten, die zusätzliche Rendite generieren, wenn der Dollar aufwertet.

Erst kürzlich hatte ich beispielsweise in spezielle Anlagezertifikate investiert, die Kursbewegungen des Wall Street-Indexes S&P 500 im Depot überproportional nachzeichnen (WKN: XM84AM). Seit dem Kauf vor rund zwei Wochen haben diese sogenannten „Sprintzertifikate“ bereits mehr als elf Prozent an Wert gewonnen. Rund vier Prozentpunkte davon lassen sich allerdings auf die Dollar-Aufwertung zurückführen. Ganz bewusst hatte ich mich damals für eine Variante ohne Wechselkursabsicherung entschieden.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Experten zufolge dürfte es mit dem Euro kurz- wie mittelfristig weiter abwärtsgehen. Hintergrund ist die Inflationsentwicklung in der Eurozone, die sich immer weiter abschwächt. Marktteilnehmer erwarten daher, dass die Europäische Zentralbank (EZB) bei ihrem kommenden Treffen am 10. März den Startschuss für weitere geldpolitische Lockerungsmaßen fallen lassen wird.

Die Währungsstrategen der Deutsche Bank gehen davon aus, dass der Euro von aktuell 1,086 Euro zunächst bis Ende des Quartals auf 1,05 Dollar sinken wird – und im Jahresverlauf dann die Parität zum Greenback erreicht. Das bedeutet, dass ein Euro dann nur noch einen Dollar kosten würde.

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