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01.06.2014

17:10 Uhr

Musterdepots

Der Glaube an die Technologie

Daniel Hupfer sieht die US-Technologie-Werte nach einer Korrekturphase wieder auf dem Vormarsch. Davon möchte er mit einem ETF profitieren. Und Alexander Kovalenko kann mal wieder zufrieden gen Europas Süden schauen.

Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

In den USA nimmt der Trendwechsel bei den Aktienindizes weiter Form an. Nachdem die Technologiewerte an der Nasdaq Anfang März in eine Konsolidierungsphase eingetreten und knapp 10 Prozent gefallen sind, entwickelte sich die Nasdaq zuletzt wieder deutlich besser.

Angetrieben von den Schwergewichten Apple, Microsoft und Google konnte die Nasdaq einen großen Teil der Verluste wieder aufholen und zuletzt auch stärker zulegen als der S&P500 oder Dow Jones Industrial Average. Aus unserer Sicht ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die US-Technologiebörse wieder neue Höchststände vermelden wird.

Daniel Hupfer

Der Anleger

Daniel Hupfer arbeitet für M.M.Warburg. "Wir präferieren die Direktanlage, das heißt im Wesentlichen kaufen wir Aktien und Anleihen, Fonds nur bei bestimmten Themen, wie China. Zertifikate grundsätzlich nicht", sagt er.

Die Strategie

Wir werden die "Handelsblatt"-Anlagestrategie offensiv ausrichten. Das bedeutet, unser Fokus liegt auf chancenorientierten Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und eines enormen Anlagedrucks halten wir Aktien und Unternehmensanleihen nach wie vor für attraktiv. Zwar sind Aktien nicht mehr günstig bewertet. Aufgrund unseres positiven Konjunkturszenarios sollten aber die Unternehmensgewinne weiter steigen und sich damit die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse wieder relativieren. Wir halten die Region Europa für am interessantesten. Hier gibt es am Aktienmarkt noch Aufholpotential. Der US-Aktienmarkt ist etwas höher bewertet, allerdings sehen wir auch hier noch Potential.


Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Mit dem Kauf eines ETF von iShares auf den Nasdaq100-Index partizipieren wir derzeit von dieser positiven Entwicklung. Da die Volatilität bei Technologietiteln in der Regel etwas höher ist, präferieren wir in diesem Fall den Kauf eines ETF gegenüber Einzeltiteln. Der ETF bietet uns Zugang zu einem diversifizierten Portfolio bei gleichzeitig geringer Kostenbelastung und guter Handelsliquidität.

Neben den festeren Aktienkursen partizipieren wir derzeit zusätzlich vom steigenden US-Dollar. Mit den aufgekommenen Gerüchten um eine weitere Lockerung der europäischen Geldpolitik legte der Dollar seit Anfang Mai um gut 2 Prozent gegen den Euro zu.

Ob das die von vielen Marktteilnehmern erwartete Trendwende ist, wird sich noch zeigen und davon abhängig sein, in welcher Form und Größenordnung die europäische Notenbank diese Woche unkonventionelle Maßnahmen ankündigen wird. Wir rechnen mittelfristig mit einem festeren US-Dollar, da neben der Zinsentwicklung auch die Wachstumsaussichten für die USA sprechen.

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