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25.08.2014

20:57 Uhr

Musterdepots

Der Rückenwind der Notenbanker

Die geopolitischen Krisen sind nicht aus der Welt. Doch die Börsen in den USA erreichen neue Höchststände. Die Kurspflege der Notenbanker wirkt. Davon profitieren auch die Depots unserer Kommentatoren.

Alexander Kovalenko

Alexander Kovalenko

In den USA zeigen sich die Börsenindizes weiterhin unbeeindruckt von den geopolitischen Unsicherheiten. Der S&P 500 sowie die Technologiebörse Nasdaq eilen derzeit von einem Rekordhoch zum anderen. Da auch der US-Dollar in den vergangenen Wochen wieder zulegen konnte, profitieren wir vom positiven US-Markt derzeit doppelt.

Alexander Kovalenko

Der Anleger

Alexander Kovalenko arbeitet für Bayerische Vermögen. „Wir machen normalerweise keine Prognosen, weil es aus unserer Sicht eher wenig Sinn macht“, sagt er. „Wir können nur sagen, dass die Aktien für uns aktuell eine stark bevorzugte Anlageklasse darstellen, und hier vor allem die (süd)europäischen Aktien, die noch deutlich unter ihrem Fair-Wert gehandelt werden. Dazu kommt eine Dividendenrendite von durchschnittlich etwa drei Prozent. Bei Aktien sehen wir also trotz eventuellen und sogar eher wahrscheinlichen Korrekturen ein sehr attraktives Chance/Risiko-Profil!“

Die Strategie

Das Social-Trading-Depot versteht sich als Kombination eines langfristig orientierten Kernportfolios und der innovativen Anlageform des Social Trading. Einen Anteil von 60 bis 70 Prozent bildet ein Aktienportfolio, das einen Value-Ansatz verfolgt: Es wird in zehn bis 15 stark unterbewertete Einzeltitel aus dem breiten europäischen Aktienmarkt investiert, wobei die Selektion der Einzeltitel mittels Analyse der Fundamentalkriterien beziehungsweise der Bilanzdaten erfolgt. Der Social-Trading-Anteil beträgt zwischen 30 und 40 Prozent und wird in wikifolio-Indexzertifikate investiert: Diese bilden unterschiedliche Strategien von Top-Tradern auf wikifolio.com ab. Das Social-Trading-Depot soll in der Regel voll investiert sein. Der Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig ausgerichtet und sieht nur selten Umschichtungen vor. Betreut wird das Social-Trading-Depot von Bayerische Vermögen AG.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Insbesondere der iShares Nasdaq 100 ETF konnte zuletzt deutlich zulegen. Die größte Position in diesem Fonds ist mit gut 13 Prozent Apple. Die Aktien des Computer- und Smartphoneherstellers erreichten mit über 100 US-Dollar zuletzt einen neuen Allzeithöchststand. Und die Chancen für weiter steigende Kurse stehen gut, denn die geplante Einführung des neuen iPhone 6 wird für weitere Phantasie sorgen. Zudem ist die Bewertung des Unternehmens im Vergleich zu vielen anderen US-Aktien noch nicht zu teuer, insbesondere wenn man die aktuelle Wachstumsrate der Umsätze und Gewinne berücksichtigt.

Weitere Unternehmen mit einem hohen Gewicht im Nasdaq 100 sind Microsoft, Google, Intel, Facebook und Amazon; allesamt große Technologieunternehmen mit einer starken Marktstellung in den einzelnen Bereichen. Das Bewertungsniveau einzelner Unternehmen ist allerdings nicht mehr als günstig einzustufen. Entsprechend hoch sind die Erwartungen der Marktteilnehmer an zukünftige Gewinnsteigerungen.

Wir lassen die Gewinne auf unserem ETF derzeit weiter laufen und realisieren diese dann, wenn sich das fundamentale Bild in den USA insgesamt anfängt einzutrüben.

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