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03.03.2016

18:03 Uhr

Musterdepots

Deshalb könnte der Dax bald über 10.000 Punkte klettern

Kurz vor der nächsten EZB-Ratssitzung kommt Bewegung in die Aktienmärkte. In Erwartung einer weiteren Lockerung der Zinspolitik, klettern die Kurse – auch weil einige Händler umdenken.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Frankfurt am MainDie Akteure der Europäischen Zentralbank (EZB) bereiten die Öffentlichkeit immer deutlicher auf neue Marktstimuli vor: So erklärte Direktoriumsmitglied Benoit Cœuré am Donnerstag bei einer Anhörung im Europa-Parlament in Brüssel, dass er nicht sagen würde, die Geldpolitik habe ihre Grenze erreicht.

Und tags zuvor hatte die Zentralbank einen Brief ihres Chefs Mario Draghi an einen Europa-Abgeordneten veröffentlicht: „Es gibt keine Grenzen, wie weit wir gewillt sind mit unseren Instrumenten innerhalb unseres Mandats zu gehen“, heißt es darin unmissverständlich. Die EZB werde auf ihrer Ratssitzung am 10. März ihre Haltung möglicherweise überdenken, so Draghi.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Bis dahin dürften die Aktienkurse tendenziell noch einmal kräftig zulegen. Wer zuvor etwa mit Leerverkäufen auf fallende Kurse gewettet hatte, wechselt nun die Seiten, um Verluste zu begrenzen – das befeuert die Börsen zusätzlich. Orientiert man sich an ähnlichen Markt-Konstellationen aus der Vergangenheit, dann könnte beispielsweise der Dax binnen einer Woche noch auf etwa 10.300 bis 10.500 zulegen.

Ein kurzfristig erreichbares Kursniveau, dass jetzt auch technische Analysen in den Raum stellen: Demnach eröffne sich dem Dax wegen einer „aktivierten Bodenformation“ aktuell ein Potenzial von gut 700 Punkten nach oben. Darauf weist etwa Jochen Stanzl hin, Chef-Marktanalyst des Handelsplattformbetreibers CMC Markets.

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