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18.08.2014

20:48 Uhr

Musterdepots

Die Dax-Rendite geschlagen

Beim Dax geht es auf und ab. Die politischen Krisen jagen den Leitindex auf und ab. Unser Kommentator hat bei solch einer Achterbahnfahrt vorgesorgt und den Dax um Längen geschlagen – und könnte noch mehr gewinnen.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Derzeit sind sich die Experten über den Dax uneins: Gesunde Korrektur innerhalb des Aufwärtstrends oder eine Trendwende?

Viele fundamental orientierte Anleger verweisen auf den Anlagenotstand wegen der Minizinsen und der hohen Dividendenrenditen bei Aktien. Charttechniker schauen auch auf die 200-Tagelinie, die jahrelang gestiegen ist und jetzt davor steht, zu fallen. Denn ein Rutsch unter diese Linie, verbunden mit einem Richtungswechsel des Durchschnitts, stellte in der Vergangenheit häufig ein Indiz für eine länger anhaltende Trendbewegung dar.

Laut der jüngsten Umfrage des Instituts Sentix unter privaten und institutionellen Anlegern, denken immer mehr Profi-Investoren daran, ihre Aktien in die steigenden Kurse hinein zu verkaufen und Kasse zu machen. Das könnte der jahrelangen Hausse den Garaus machen.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Mein Fazit: Lieber vorsichtig bleiben – und mit meinen Bonuszertifikaten auch in der Seitwärtsphase eine Rendite erzielen.

So konnte ich mit meinem Bonuszertifikat auf den Dax (WKN: PA0E8B), das ich zum Depotstart Ende Januar 2014 gekauft habe, eine Rendite von aktuell mehr als fünf Prozent erzielen. Der deutsche Leitindex hingegen hat in diesem Vergleichszeitraum zwei Prozent verloren. Ein Beispiel, das die Vorteile von Derivaten gegenüber einem Direktinvestment zeigt.

Solange der Dax während der gesamten Laufzeit des Produktes bei Ende 2014 niemals unter die Schwelle von 7900 Punkten fällt, erziele ich mit dem Bonusprodukte noch weitere 3,5 Prozent.

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