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28.02.2017

19:42 Uhr

Musterdepots

Die eidgenössischen Dividenden-Aristokraten

Was Rendite angeht, ist auf die Schweizer Verlass. Die eidgenössischen Unternehmen schütteln im Frühjahr so hohe Dividenden aus wie nie zuvor. Wer besonders großzügig zu seinen Anlegern ist.

Sönke Niefünd

Sönke Niefünd

Sönke Niefünd

FrankfurtDie Schweizer Konzerne schütten in diesem Frühling so hohe Dividenden aus wie nie zuvor. Drei Schweizer spielen in einer eigenen Liga: Novartis, Nestlé und Roche schütten je über sieben Milliarden Franken aus – in letztere sind wir seit Oktober 2016 mit drei Prozent vom Portfolio investiert. Damit dürfte das Dreigestirn für mehr als die Hälfte aller Zahlungen der Unternehmen im Schweizer Leitindex SMI aufkommen.
Roche ist ein bekannter Dividenden-Titel und seit dem Jahr 2000 haben die Basler die Dividende stets erhöht. Im weltweiten Vergleich gibt es nicht viele Wertpapiere, die eine solche Dividenden-Steigerung aufweisen können. Roche wird am 14. März 2017 ihre Dividende zahlen, wir erwarten eine Auszahlung von 8,20 Schweizer Franken.

Sönke Niefünd

Der Anleger Niefünd

Das Anlageziel besteht darin, nachhaltig zu investieren und dabei einen langfristigen Vermögenszuwachs zu erzielen. Dazu werden je nach Einschätzung der Wirtschafts- und der Börsenaussichten Wertpapiere erworben und veräußert. Dabei wird besonders auf die Risikostreuung geachtet.

Der Stratege Niefünd

Unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien der Themengebieten Umwelt (Environment), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance), auch ESG-Ansatz genannt. Das Mandat wird aktiv gemanagt, gleichzeitig werden jedoch strategisch langfristig Positionen gehalten. Wir verfolgen die Umsetzung der „Politik der ruhigen Hand“. Es werden Fonds, ETFs und Einzeltitel gekauft, die unseren Kriterien erfüllen. Die Auswahl der Einzeltitel erfolgt in den Themengebieten innerhalb der 4 Säulen Wirtschaftliches, Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG-Ansatz). Ausgewählte Wertpapiere haben in jedem Bereich mindestens 65 Punkte von 100 Punkten im Bereich der Nachhaltigkeit. Zudem kommen Negativkritieren und ein Best-in-Class Ansatz bei der Einzeltitelauswahl zum Tragen.

Die Regeln Niefünd

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Sönke Niefünd hat allerdings zum 1. August 2016 das Depot von Daniel Hupfer von der M.M. Warburg übernommen. Den Kommentatoren steht es frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Die Kurse der Dividendenzahler, auch als Dividenden-Aristokraten bezeichnet, entwickeln sich häufig besser als die Nichtzahler. Das zeigen verschiedene Studien, genauso wie ein Blick auf den deutschen DivDax – ein Aktienindex, der momentan die elf Unternehmen im Dax mit der höchsten Dividendenrendite enthält.
Kontinuierliche Dividenden der Vergangenheit gelten als Indiz für ein stabiles Geschäftsmodell und sichere Zahlungsströme. Die aktuellen Dividendenrenditen vieler Unternehmen sind im Vergleich zum Zinsniveau historisch hoch und daher sind Dividenden bei den Anlegern so beliebt.

Mehr als die Hälfte der europäischen Unternehmen hat eine Dividendenrendite, die über der Rendite der jeweiligen Unternehmensanleihe liegt. Die Dividendenrendite für Dax-Aktien liegt aktuell bei 3,2 Prozent. Zum Vergleich: Für zehnjährige Bundesanleihen gibt es gerade einmal 0,20 Prozent. Wir setzen auf eine gesunde Mischung aus Aktien, festverzinslichen Wertpapieren und auf Nicht-Traditionelle Anlagen, um nachhaltige, konstante Erträge aus Dividenden, Zinsen und Kursgewinnen zu erzielen.

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