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21.09.2014

16:47 Uhr

Musterdepots

Die Jagd auf die 10.000 Punkte-Marke ist eröffnet

Schottland wird doch nicht unabhängig und damit ist ein weiterer Unsicherheitsfaktor vom Tisch. Der Dax dürfte deshalb erneut einen Angriff auf die 10.000 Punkte-Marke nehmen. Trotz schwächelnder Konjunkturdaten.

Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Mit dem „Nein“ zur schottischen Unabhängigkeit haben sich die politischen Risiken für die Aktienmärkte etwas reduziert, wenngleich dies nicht bedeutet, dass damit die Unabhängigkeitsbestrebungen anderer Regionen vom Tisch sind.

Daniel Hupfer

Der Anleger

Daniel Hupfer arbeitet für M.M.Warburg. "Wir präferieren die Direktanlage, das heißt im Wesentlichen kaufen wir Aktien und Anleihen, Fonds nur bei bestimmten Themen, wie China. Zertifikate grundsätzlich nicht", sagt er.

Die Strategie

Wir werden die "Handelsblatt"-Anlagestrategie offensiv ausrichten. Das bedeutet, unser Fokus liegt auf chancenorientierten Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und eines enormen Anlagedrucks halten wir Aktien und Unternehmensanleihen nach wie vor für attraktiv. Zwar sind Aktien nicht mehr günstig bewertet. Aufgrund unseres positiven Konjunkturszenarios sollten aber die Unternehmensgewinne weiter steigen und sich damit die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse wieder relativieren. Wir halten die Region Europa für am interessantesten. Hier gibt es am Aktienmarkt noch Aufholpotential. Der US-Aktienmarkt ist etwas höher bewertet, allerdings sehen wir auch hier noch Potential.


Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Auch wenn die konjunkturellen Aussichten für die Weltwirtschaft und speziell für die Länder der Eurozone nicht rosig sind, befindet man sich dennoch weiterhin in einer Phase eines zumindest moderaten Wachstums. Mit einem Engagement in Aktien bietet sich für Anleger so die Chance, an einem möglichen Gewinnwachstum der Unternehmen zu partizipieren. Solange die konjunkturellen und die politischen Risiken nicht wieder zunehmen, eröffnet sich zudem Spielraum für höhere Bewertungskennzahlen. Von daher dürfte der Dax erneut den Angriff auf die 10.000-Punkte-Marke nehmen. Unseres Erachtens steigen die Chancen, dass diese Marke bald nachhaltig überwunden werden kann.

Auch wenn die Konjunkturdaten in der Eurozone zuletzt mehr Schatten als Licht gezeigt haben, verbessern sich für viele Unternehmen die Gewinnperspektiven. Die Ankündigung der EZB, ab Oktober Kreditverbriefungen und Pfandbriefe aufzukaufen, hat den Euro deutlich geschwächt, zumal in den USA perspektivisch mit einer restriktiveren Geldpolitik zu rechnen ist. Insbesondere für exportabhängige Unternehmen gibt es somit erstmals seit mehr als zwei Jahren Rückenwind und keinen Gegenwind mehr von der Währung.

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