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28.04.2014

20:25 Uhr

Musterdepots

Die Prognose zum Aktienmarkt bleibt positiv

Die Ukraine-Krise, die Geldpolitik der Federal Reserve und die Berichtssaison in den USA und Deutschland – Aktionäre stehen vor großen Herausforderungen. Lesen Sie hier, wie die Autoren der Musterdepots ihnen begegnen.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Wie bereits angekündigt, erhöhe ich den Bestand an meinen Reverse-Bonuszertifikaten auf den US-Aktienindex S&P 500 (WKN: VZ3RW6). Damit lässt sich mit nur einem einzigen Produkt parallel auf zwei Marktentwicklungen setzen, die ich erwarte: Erstens darauf, dass mit den abnehmenden Konjunkturhilfen der US-Notenbank auch die Rally an der Wall Street allmählich ausläuft. Und zweitens darauf, dass der Dollar mittelfristig wieder an Wert zulegt im Verhältnis zum Euro.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Rund zehn Prozent Gewinn erzielen diese Zertifikate, wenn der S&P 500 bis Mitte Dezember unter 2050 Punkten bleibt – also von jetzt rund 1870 Zählern höchstens noch um etwa ein Zehntel zulegt. Gegen einen Börsenabsturz ist das Zertifikat völlig immun.

Mögliche Wechselkursgewinne der US-Währung werden Prozentpunkt für Prozentpunkt in zusätzliche Rendite umgemünzt – und umgekehrt. Denn ich habe ganz gezielt eine Variante gewählt, die Währungseffekte nicht ausklammert.

Denn auch die Aufwertung des Dollars dürfte eine mittelfristige Folge davon sein, wenn einerseits in den USA die Staatsanleihekäufe in diesem Jahr immer weiter reduziert werden, 2015 dann sogar die Leizinsen erhöht werden – die Notenpressen der Europäischen Zentralbank aber demnächst voraussichtlich erst so richtig auf Touren kommen im Kampf gegen die befürchtete Deflation.

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