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08.09.2015

18:39 Uhr

Musterdepots

Die Zickzack-Börse

VonGeorgios Kokologiannis

Die chinesischen Ein- und Ausfuhren fallen – doch die Börse ignoriert die Entwicklung. Bis zur US-Zinsentscheidung Mitte September heißt es wohl: Zickzack-Kurse. Es geht im Wechsel leicht aufwärts und bergab.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

DüsseldorfVor gut zwei Wochen hätten die gestrigen miserablen Konjunkturdaten aus China noch zu deutlichen Verlusten an den Aktienmärkten geführt. Sowohl die Ex- als auch die Importe sanken im Reich der Mitte stärker als erwartet. Die Einfuhren fielen sogar zum zehnten Mal in Folge. Doch das Gegenteil trat ein, die Märkte drehten ins Plus.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Die kurzfristige Entwicklung an den Börsen ist halt sehr schwer zu prognostizieren. Die gestrigen Gewinne sind vermutlich zwar noch kein Zeichen, dass die Aktienmärkte bald wieder in den Rally-Modus schalten. Aber es ist ein Hinweis, dass vielleicht der Großteil der Korrektur schon hinter uns liegt.

Zwar hat der Dax in den vergangenen fünf Monaten mehr als 2.000 Punkte verloren. Das sehen Pessimisten so. Optimisten sehen allerdings, dass das deutsche Börsenbarometer seit dem Crash Ende August wieder über 1.000 Punkte zugelegt hat.

Egal ob man pessimistisch oder optimistisch auf die Märkte blickt: Bis Mitte September, bis zum Zinsentscheid der US-Notenbank, dürfte sich meiner Meinung auch kein neuer Trend bilden. Von solchen Phasen profitieren die Bonus- und Discountzertifikate in meinem Depot, die in Seitwärtsphasen langsam im Wert steigen.

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