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31.03.2016

17:13 Uhr

Musterdepots

Discountzertifikate lohnen sich

Unser Autor hatte sein Geld in Discountzertifikate der Deutschen Bank investiert, die jetzt zurückgezahlt wurden. Weil sich das Investment gelohnt hat, will er das Geld wieder in ein ähnliches Zertifikat stecken.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Die Discountzertifikate auf den S&P 500 (WKN: XM0PRG) haben ihr Laufzeitende erreicht und sind am Donnerstag von der Emittentin Deutsche Bank zurückgezahlt worden. Mit diesen defensiven Anlageprodukten hatte ich im vergangenen Juni mit einem 'Rabatt' von fünf Prozent in den Wall-Street-Index investiert und den Bestand später mehrfach aufgestockt.

 

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Ziel war es, mit Hilfe dieser speziellen Instrumente auch dann eine Rendite von umgerechnet mehr als sechs Prozent per annum zu erreichen, wenn die US-Börsen nur noch auf der Stelle treten. Genau das haben die Zertifikate erreicht: Während der S&P 500 nach kräftigem Auf-und-Ab zum Laufzeitende wieder auf dem Niveau vom Sommer 2015 notierte, hat die Zertifikate-Position ein Plus von über sieben erzielt.

Solche Produkte verbuchen stets geringere Verluste als der jeweilige Index oder die Einzelaktie, auf die sie sich beziehen. Im Gegenzug ist der maximal erreichbare Ertrag begrenzt. Mit den Dax-Discountern wären selbst im Optimalfall nicht mehr als neun Prozent per annum möglich gewesen.

 Das nun freiwerdende Kapital werde ich in den kommenden Tagen teilweise in ein ähnliches Discountzertifikat reinvestieren - voraussichtlich in eine Variante, die über eine Laufzeit bis Januar kommenden Jahres verfügt (WKN: PB32PD). Auch wenn die US-Börsen bis dahin unter dem Strich nur noch auf der Stelle treten, ermöglichen diese Papiere eine Rendite von rund sieben Prozent per annum.

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