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14.02.2016

15:18 Uhr

Musterdepots

Doppeltes Ertragspotenzial bei Sprintzertifikaten

Investitionsquote aufgestockt im Handelsblatt-Depot, Investitionsquote leicht gesenkt im Social Trading Depot: Die jüngsten Einbrüche an den Börsen haben zu unterschiedlichen Reaktionen geführt.

Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Sinkende Rohstoffpreise – vor allem der Kollaps des Ölpreises –, konjunkturelle Schwächetendenzen in China und in anderen Schwellenländern sowie eine Reihe von enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA haben die globalen Aktienmärkte seit Anfang des Jahres 2016 enorm unter Druck gesetzt. Die stärksten Kursverluste weisen die Gewinnerbörsen des vergangenen Jahres auf, nämlich Indizes aus Japan und aus der Eurozone. Neben griechischen und italienischen Aktien ist vor allem der Dax unter die Räder gekommen. In den USA haben sich der Dow Jones und der S&P 500 etwas besser halten können, während die Technologiebörse Nasdaq ebenfalls starke Verluste aufweist. Für europäische Anleger kommt allerdings noch die Abwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro von rund vier Prozent seit Jahresbeginn kursmindernd hinzu.

Daniel Hupfer

Der Anleger

Daniel Hupfer arbeitet für M.M.Warburg. "Wir präferieren die Direktanlage, das heißt im Wesentlichen kaufen wir Aktien und Anleihen, Fonds nur bei bestimmten Themen, wie China. Zertifikate grundsätzlich nicht", sagt er.

Die Strategie

Wir werden die "Handelsblatt"-Anlagestrategie offensiv ausrichten. Das bedeutet, unser Fokus liegt auf chancenorientierten Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und eines enormen Anlagedrucks halten wir Aktien und Unternehmensanleihen nach wie vor für attraktiv. Zwar sind Aktien nicht mehr günstig bewertet. Aufgrund unseres positiven Konjunkturszenarios sollten aber die Unternehmensgewinne weiter steigen und sich damit die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse wieder relativieren. Wir halten die Region Europa für am interessantesten. Hier gibt es am Aktienmarkt noch Aufholpotential. Der US-Aktienmarkt ist etwas höher bewertet, allerdings sehen wir auch hier noch Potential.


Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Auch in unserem Depot hat der Jahresstart 2016 deutliche Bremsspuren hinterlassen. Wir lassen uns aber von der aktuellen Volatilität nicht einschüchtern und bleiben unserer Anlagestrategie treu. In den nächsten Woche und Monaten wird es auch darauf ankommen, Opportunitäten wahrzunehmen.

Etwas besser haben sich in den vergangenen Wochen die Schwellenländerbörsen gehalten, wenn man von China absieht. So fallen die Minuszeichen in Lateinamerika, Osteuropa und Asien etwas geringer aus, ganz vereinzelt gibt es sogar kleine Pluszeichen, wie in Thailand oder Indonesien. Für einen Einstieg in Schwellenländeraktien ist es noch zu früh, zuerst müssen sich die volkswirtschaftlichen Frühindikatoren weiter stabilisieren.

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