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20.11.2016

17:07 Uhr

Musterdepots

Ein Sprinter für die Rendite

Die US-Börsen haben in diesem Jahr neue Höchststände erreicht. Davon profitiert auch das Handelsblatt-Musterportfolio. Ein ganz bestimmtes Zertifikat bringt es allein in diesem Jahr auf ein Plus von 28 Prozent.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Auch wenn absehbar ist, dass meine Sprintzertifikate auf den S&P 500 kaum noch zulegen werden, halte ich zunächst an der Position fest (WKN: XM84AM). Damit hatte ich seit vergangenen Februar überproportional von Kursgewinnen des US-Aktienindexes profitiert. Mit einem Wertzuwachs von knapp 28 Prozent seit dem Kauf bilden diese offensiven Papiere die derzeit renditeträchtigste Einzelposition des Musterdepots.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Damit haben die Sprinter ihr maximales Ertragspotenzial fast vollständig ausgeschöpft. Statt zu verkaufen, warte ich aber das reguläre Laufzeitende Ende Dezember ab. Dann erfolgt die planmäßige Rückzahlung durch den Emittenten: Das spart Transaktionskosten - bei den Musterdepots ist das immerhin ein viertel Prozent der Anlagesumme. Bis dahin dient diese Position als ein mit knapp drei Prozent verzinster Tagesgeldersatz.

Die bisher erreichte Rendite würde sich erst dann verringern, falls der S&P 500 in den kommenden vier Wochen um mehr als neun Prozent auf unter 2.000 Punkte fallen sollte – oder falls der US-Dollar gegenüber dem Euro an Wert einbüßen sollte. Beide Szenarien halte ich für unwahrscheinlich. Einen Auslöser für einen so starken kurzfristigen Einbruch am US-Aktienmarkt sehe ich momentan nicht. Und beim Wechselkurs des Dollars im Verhältnis zur europäischen Gemeinschaftswährung rechnen Experten zunächst mit einer fortgesetzten Aufwertung.

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