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13.10.2016

15:30 Uhr

Musterdepots

Einschüchterungstaktik an der Wall Street

Der „Good Company Report 2016“ hat die 30 Dax-Unternehmen auf ihre Nachhaltigkeit geprüft und ein Ranking erstellt. Sieger ist Daimler. Das allgemeine Fazit lautet: Die Dax-Konzerne könnten in diesem Punkt noch mehr tun.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

FrankfurtEs ist eine inzwischen bewährte Einschüchterungstaktik, mit der die Wall Street erneut eine künftig weniger gefällige Geldpolitik abzuwehren versucht: Kaum verdichten sich die Anzeichen, dass die US-Notenbank Fed eine baldige Leitzinserhöhung möglicherweise etwas ernster in Erwägung zieht – schon lassen die einflussreichsten Marktakteure die Aktienkurse kontrolliert abbröckeln.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

So wie derzeit. Das Kalkül dahinter: Aus Furcht vor dem angedrohten Börsencrash machen die Zentralbanker den Kotau vor den Großinvestoren – und rücken von ihrem Vorhaben einmal mehr ab. Nachdem sich zuletzt immer deutlicher abgezeichnet hat, dass die US-Währungshüter um Fed-Chefin Janet Yellen offensichtlich im Dezember die Leitzinsen für die weltweit größte Volkswirtschaft anheben könnten, haben Dow Jones & Co. deutlich nachgegeben.

 

Nach Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle des jüngsten geldpolitischen Treffens der Fed preisen Händler an den Terminmärkten in den USA nun eine Wahrscheinlichkeit von 68 Prozent für einen Zinsschritt im letzten Monat dieses Jahres ein. Ende September schätzten sie die Wahrscheinlichkeit für einen Straffung der Geldpolitik im Dezember noch mit 59 Prozent ein.

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