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11.07.2016

20:33 Uhr

Musterdepots

Ernüchternde Bilanz für den Dax

Für den Musterdepotstrategen Georgios Kokologiannis ist der deutsche Leitindex per Definition in einem längerfristigen Abwärtstrend. Seiner Meinung nach wird er diesen Trend auch so bald nicht verändern.

Alexander Kovalenko

Alexander Kovalenko

FrankfurtIn Japan hat die Koalition um den Ministerpräsidenten Shinzo Abe bei den Oberhauswahlen am Wochenende einen klaren Sieg erreicht. Abe hat direkt nach dem Wahlsieg betont, dass seine ultralockere Wirtschaftspolitik, die bereits einen Spitznamen „Abenomics“ hat,  fortgesetzt wird. Laut eines Zeitungsberichtes wird ein neues Konjunkturprogramm mit einem Volumen von umgerechnet etwa 90 Milliarden Euro vorbereitet.

Alexander Kovalenko

Der Anleger

Alexander Kovalenko arbeitet für Bayerische Vermögen. „Wir machen normalerweise keine Prognosen, weil es aus unserer Sicht eher wenig Sinn macht“, sagt er. „Wir können nur sagen, dass die Aktien für uns aktuell eine stark bevorzugte Anlageklasse darstellen, und hier vor allem die (süd)europäischen Aktien, die noch deutlich unter ihrem Fair-Wert gehandelt werden. Dazu kommt eine Dividendenrendite von durchschnittlich etwa drei Prozent. Bei Aktien sehen wir also trotz eventuellen und sogar eher wahrscheinlichen Korrekturen ein sehr attraktives Chance/Risiko-Profil!“

Die Strategie

Das Social-Trading-Depot versteht sich als Kombination eines langfristig orientierten Kernportfolios und der innovativen Anlageform des Social Trading. Einen Anteil von 60 bis 70 Prozent bildet ein Aktienportfolio, das einen Value-Ansatz verfolgt: Es wird in zehn bis 15 stark unterbewertete Einzeltitel aus dem breiten europäischen Aktienmarkt investiert, wobei die Selektion der Einzeltitel mittels Analyse der Fundamentalkriterien beziehungsweise der Bilanzdaten erfolgt. Der Social-Trading-Anteil beträgt zwischen 30 und 40 Prozent und wird in wikifolio-Indexzertifikate investiert: Diese bilden unterschiedliche Strategien von Top-Tradern auf wikifolio.com ab. Das Social-Trading-Depot soll in der Regel voll investiert sein. Der Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig ausgerichtet und sieht nur selten Umschichtungen vor. Betreut wird das Social-Trading-Depot von Bayerische Vermögen AG.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Die Finanzierung des Pakets sollte durch eine Neuemission von zusätzlichen Staatsanleihen laufen, was die bereits immense Staatsverschuldung Japans weiter erhöhen würde. Unter dem Strich läuft das japanische geld- und wirtschaftspolitische Experiment weiter. Da dieses in einer deutlich fortgeschritteneren Phase im Vergleich zu Europa ist, könnten die europäischen Notenbanken und Wirtschaftslenker wichtige Erfahrungen daraus ziehen.  

Eines von unseren Ziel-wikifolios – „Dogs of the Dow Low Five“ von Thomas Riepl – befindet sich aktuell auf Platz drei des Gesamtratings von allen Produkten der innovativen Social Trading Plattform wikifolio.com. Das wikifolio von Herrn Riepl, welches einen Schwerpunkt bei den dividendenstraken Aktien aus dem Dow Jones Industrial Index hat, wurde von uns Ende April erworben und bildet zusammen mit dem „ETF-Werte des ICAX“ von Uwe Freier unser US-Exposure.

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