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09.02.2017

14:48 Uhr

Musterdepots

„Euro trägt eine Teilschuld“

Die Stimmung in Italien über die europäische Gemeinschaftswährung hat sich gedreht, die Kritiker sind mittlerweile in der Mehrzahl. Kommt es nach den Wahlen in Europa zu einem Schock für die Märkte?

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

FrankfurtWer die neusten Exportzahlen aus Deutschland nur beiläufig zur Kenntnis nimmt, kann daraus leicht falsche Schlüsse für seine Anlageentscheidungen ziehen. Zwar legten die Ausfuhren 2016 das siebte Jahr in Folge zu. Allerdings: Der Boom dürfte seinen Höhepunkt überschritten haben.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Nicht nur weil das Statistische Bundesamt einen Exportüberschuss in Rekordhöhe gemeldet hat, der den jüngsten handelspolitischen Konflikt mit der US-Regierung weiter befeuern wird. Auch weil der Trend im Dezember gekippt ist: Die Ausfuhren fielen um 3,3 Prozent zum Vormonat. Dreimal stärker als von Ökonomen erwartet.

Zuvor waren bereits ernüchternde Rückgänge bei den deutsche Einzelhandelsumsätzen und auch bei der Industrieproduktion bekanntgegeben worden. Rätselhaft erscheint mir daher weiterhin, woher das von den meisten Analysten für 2017 prognostizierte zweistellige Gewinnwachstum der hiesigen Großunternehmen kommen soll.

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