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16.01.2015

16:43 Uhr

Musterdepots

Europas Fahrzeugmarkt weckt Hoffnungen

Europas Automarkt brummt, Neuzulassungen erreichen Rekordwerte. Davon profitiert Alexander Kovalenkos Depot. Daniel Hupfer setzt auch auf Bewegung in Europa– mit Airbus. Georgios Kologiannis schwört auf defensive Depots.

Alexander Kovalenko

Alexander Kovalenko

Der europäische Automarkt konnte 2014 um 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zulegen, wie der europäische Herstellerverband ACEA am Freitag bekanntgab. In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass es rund 12,5 Millionen Neuzulassungen gab. Die höchsten Wachstumsraten, die im zweistelligen Bereich lagen, wurden in den Krisenländern Portugal, Spanien und Griechenland erreicht.

Einen starken Beitrag zur Gesamterholung hat auch mit einem Plus von 9,3 Prozent der zweitgrößte Pkw-Markt der EU – Großbritannien - geleistet. In Deutschland sind die Neuzulassungen um 2,9 Prozent gewachsen. In der Bundesrepublik wurden die Statistiken vor allem von gewerblichen Kunden angetrieben.

Alexander Kovalenko

Der Anleger

Alexander Kovalenko arbeitet für Bayerische Vermögen. „Wir machen normalerweise keine Prognosen, weil es aus unserer Sicht eher wenig Sinn macht“, sagt er. „Wir können nur sagen, dass die Aktien für uns aktuell eine stark bevorzugte Anlageklasse darstellen, und hier vor allem die (süd)europäischen Aktien, die noch deutlich unter ihrem Fair-Wert gehandelt werden. Dazu kommt eine Dividendenrendite von durchschnittlich etwa drei Prozent. Bei Aktien sehen wir also trotz eventuellen und sogar eher wahrscheinlichen Korrekturen ein sehr attraktives Chance/Risiko-Profil!“

Die Strategie

Das Social-Trading-Depot versteht sich als Kombination eines langfristig orientierten Kernportfolios und der innovativen Anlageform des Social Trading. Einen Anteil von 60 bis 70 Prozent bildet ein Aktienportfolio, das einen Value-Ansatz verfolgt: Es wird in zehn bis 15 stark unterbewertete Einzeltitel aus dem breiten europäischen Aktienmarkt investiert, wobei die Selektion der Einzeltitel mittels Analyse der Fundamentalkriterien beziehungsweise der Bilanzdaten erfolgt. Der Social-Trading-Anteil beträgt zwischen 30 und 40 Prozent und wird in wikifolio-Indexzertifikate investiert: Diese bilden unterschiedliche Strategien von Top-Tradern auf wikifolio.com ab. Das Social-Trading-Depot soll in der Regel voll investiert sein. Der Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig ausgerichtet und sieht nur selten Umschichtungen vor. Betreut wird das Social-Trading-Depot von Bayerische Vermögen AG.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Der unangefochtene Platzhirsch des europäischen Automobilmarktes bleibt Volkswagen. Die Wolfsburger konnten ihren Marktanteil auf über 25 Prozent ausbauen. Besonders gefragt waren 2014 eher kompakte Modelle, wodurch Skoda, Seat und auch französische Autobauer profitierten.

In unserem Musterdepot befindet sich die Aktie des nach Volkswagen zweitgrößten europäischen Autokonzerns Peugeot Citroen (PSA). Die Franzosen konnten im vergangenen Jahr ihren Absatz in Europa um etwa acht Prozent steigern.  Mit dem PSA-Titel haben wir seit Depotauflage mehr als 30 Prozent Performance (als Total Return) erreicht.    

Kommentare (1)

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Herr Edgar Cayce

19.01.2015, 14:30 Uhr

Herr Kokologiannis,

haben Sie kein Muffensausen, dass Herr Draghi Ihnen das Goldman Sachs Reverse Zertifikat zerschiesst? 10.800 ist nicht mehr allzu weit weg und sollten erreicht werden, wenn Herr Draghi liefert, was alle sich wünschen. Vorher die Reissleine zu ziehen, könnte schmerzhafte Verluste vermeiden.

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