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27.02.2014

20:19 Uhr

Musterdepots

Fokus auf Reverse-Bonus-Zertifikate auf den Dax

Es braut sich etwas zusammen an den Börsen. Georgios Kokologiannis erwartet in den kommenden Wochen bestenfalls eine Seitwärtsbewegung. Den Fokus legt er deshalb am Donnerstag auf Reverse-Bonus-Zertifikate auf den Dax.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Obwohl die Bilanzsaison in Europa bisher überwiegend enttäuschend verläuft, zeigen sich die Aktienmärkte davon unbeeindruckt. Dabei müssten die Unternehmen bei der Geschäftsentwicklung dringend positive Überraschungen präsentieren, um die mittlerweile erreichten Bewertungsniveaus zu rechtfertigen. Davon sind Experten überzeugt.

Es braut sich etwas zusammen an den Börsen. Auch wenn derzeit die Hoffnung auf weitere Stützungsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank die Furcht vor einer anhaltenden Überwertung am Aktienmarkt überlagert.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

In den kommenden Wochen erwarte ich bestenfalls eine Seitwärtsbewegung als noch deutlich weiter steigende Notierungen. Neuengagements in Dividendenpapiere erscheinen mir zu risikoreich, defensive Anleihen zu ertragsschwach. Gleichzeitig möchte ich aber meinen hohen, unverzinsten Bargeldbestand reduzieren.

Deswegen stocke ich meinen Bestand an Reverse-Bonus-Zertifikaten auf den Dax auf (WKN: DT0FAS): Diese speziellen Anlageprodukte liefern bis Ende Juni einen Ertrag von rund vier Prozent. Umgerechnet entspricht das einer jährlichen Rendite von über zehn Prozent. Einzige Bedingung: Der deutsche Leitindex darf bis dahin nicht die 10 500er-Schwelle erreichen - erst dann droht ein Verlustgeschäft. Gegen Dax-Rückschläge sind die Zertifikate völlig immun.

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