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29.07.2014

20:46 Uhr

Musterdepots

„Für Aktien ist es nie zu spät”

Unsere Autoren beschwören die Hausse: Während Georgios Kokologiannis an die rekordträchtigen US-Aktienmärkte glaubt, hält Alexander Kovalenko diese für überbewertet und setzt mittelfristig auf Aktien aus Südeuropa.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Nichts scheint den Aufwärtsdrang an der weltweit richtungsweisenden Wall Street stoppen zu können: Nahezu täglich erklimmen die US-Aktienmärkte neue Rekordstände. Obwohl die Hausse bereits seit über fünf Jahren in Gang ist, liegt der S&P 500 seit Anfang Januar weitere sieben Prozent im Plus.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Und fast ein Dreivierteljahr ist es her, dass der Leitindex bis auf seine sogenannte „200-Tage-Linie“ zurückgefallen ist, die den langfristigen Kurstrend markiert. Die Kurse schwanken seit Monaten kaum noch, die Bären an den Börsen haben längst kapituliert. Als Pessimist gilt schon, wer sich zumindest einen vorübergehenden Rücksetzer vorstellen kann. Willkommen im Juli 2007, in der Endphase der vergangenen Rally - vor dem Ausbruch der Finanzkrise.

Die Situation heute: US-Aktien boomen seit rund fünfeinhalb Jahren. Volatilität? Fehlanzeige. Dafür kennen die Indizes nur eine Richtung und erreichen ständig neue Allzeithochs, so wie auch die Zuversicht der Strategen. Der S&P 500 liegt seit Januar über acht Prozent im Plus. Und mehr als anderthalb Jahre ist es her, dass der marktbreite Index bis an seine 200-Tagelinie zurückgefallen ist. Wie sagte doch einst Mark Twain: Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.

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