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26.01.2015

19:28 Uhr

Musterdepots

Gefahren der Märkte nehmen zu

Steigende Kurse geben Anlegern nicht nur Grund zur Freude, sondern auch eine Chance für Gewinnmitnahmen. Rückschläge in den kommenden Tagen sollten deshalb keine Überraschung sein, meint Georgios Kokologiannis.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Die Aktien haben ihren fulminanten Anstieg weiter fortgesetzt. Es ist klar, dass die Ankündigung des Anleihe-Kaufprogramms durch die Europäische Zentralbank den Takt für die Börsen vorgibt. Die Bergfahrt kann noch eine Zeit weiterlaufen. Es ziehen die Argumente: Ein fallender Euro stärkt die Konjunktur, der tiefe Ölpreis wirkt in die gleiche Richtung, ebenso der tiefe Zins.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Parallel zu den steigenden Kursen steigen aber auch die Bewertungen der Aktien. Deshalb nehmen die Gefahren für die Märkte zu. Die Börsen werden zumindest anfälliger für Gewinnmitnahmen. Größere Abschläge an einzelnen Tagen sollten nicht überraschen. Aber das sind die Anleger bereits aus dem vergangenen Jahr gewohnt.

Für den Dax-30 beispielsweise liegt das geschätzte Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2014 bei etwas über 15. Noch deutlich teurer sind die Titel an der Wall Street. Dort ist demnach das Enttäuschungspotenzial bei den kommenden Gewinnmeldungen der US-Unternehmen noch größer als in Deutschland und auch in Europa.

Kommentare (3)

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Herr Edgar Cayce

26.01.2015, 19:55 Uhr

Lieber Herr Redakteur,

heimlich still und leise das 10.800er Reverse-Zertifikat ausgetauscht? Wie hoch war der realisierte Verlust? Knappe 2.000 Euro, oder?

Sie sollten wenigstens die Größe haben auch zu Ihren Verlusten zu stehen.

Herr Arthur Dent

26.01.2015, 21:05 Uhr

@Hr. Kokolores: nachdem die Aktienmärkte das ganze Jahr 2014 über zu teuer waren, ist das plötzlich nicht mehr der Fall? Soll ich das als Kontraindikator sehe? Vielleicht Die wichtigste Bedeutung Ihrer Aussage...

Rocco Siffredi (Riesenarschloch)

27.01.2015, 07:49 Uhr

@Herr Kokologiannis

"Allerdings sind Aktien noch nicht zu teuer."

Jetzt komme ich mir als Leser aber komplett vergaukelt vor. Seit Monaten werden Sie nicht müde auf die Überbewertung von Aktien hinzuweisen, wollen selber erst wieder bei einem Dax bei ca. 8.000 in Aktien/ETFs gehen und schreiben jetzt, dass Aktien nicht zu teuer sind?!?

Ich hätte Ihnen wenigstens den Mumm zugetraut a) auch Ihre Verluste zu berichten + b) uns mit dieser medialen Gehirnwäsche zu verschonen.

Schade.

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