Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.11.2015

21:57 Uhr

Musterdepots

Gefragte Anlagepapiere

Anleger entdecken Absicherungsprodukte: Kein anderes Derivat generierte bis zum Dienstagnachmittag an der Börse Stuttgart so viel Handelsvolumen wie ein spezielles Zertifikat aus dem Handelsblatt-Musterdepot.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Nach der Aufnahme in das Handelsblatt-Musterdepot hat es sich inzwischen zu den umsatzstärksten Anlagezertifikaten entwickelt: Kein anderes Derivat hat bis zum Dienstagnachmittag an der Börse Stuttgart so viel Handelsvolumen generiert wie das Reverse-Bonus-Zertifikat auf den Dax (WKN: PS77MY), das ich Anfang dieses Monats vorgestellt - und für das Portfolio gekauft habe.

Investoren nutzen momentan offenbar die Erholung an den Aktienmärkten, um sich mit diesen speziellen Produkten einzudecken. Hintergrund: Diese Reverse-Zertifikate tragen dazu bei, die bisher erreichte Rendite im Anlegerdepot zu stabilisieren. Knapp zwölf Prozent Ertrag lassen sich damit noch erzielen, solange der Dax bis Juli 2016 unter 12.800 Punkten bleibt. Während der Laufzeit entwickeln sie sich in etwa spiegelverkehrt zum Index. Steigt der deutsche Leitindex, sind sie also günstiger zu haben. Gegen Börseneinbrüche sind  die Papiere absolut immun.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Die Position im Musterdepot habe ich bei einem Dax-Stand von knapp über 11.000 Punkten aufgebaut. Sollten die aktuelle Börsenrally den Leitindex noch deutlich über diese Tausendermarke treiben, werde ich den Bestand schubweise aufstocken und meinen Einstandspreis verbilligen.

Finanziert wird das dann durch die Veräußerung eines Teils einer älteren Position an Reverse-Bonuszertifikaten (WKN: XM07NV). Die Produkte haben ihre Maximalrendite nahezu vollständig ausgeschöpft.

Was Interessenten unbedingt beachten sollten: Diese Absicherungsprodukte dienen lediglich als Ergänzung des bisherigen Portfolios. Nur in Kombination mit den anderen Bausteinen passen die Papiere zur auf Verlustvermeidung ausgerichteten Strategie. Denn falls der Dax unerwartet stark weiter steigen sollte und die Barriere bei 12.800 Punkten knackt, kann die Position separat betrachtet zum Minusgeschäft werden.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×