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25.11.2014

19:33 Uhr

Musterdepots

Gegen den Zyklus handeln

Georgios Kokologiannis blickt auf die 10.000-Punkte-Marke, Alexander Kovalenko bleibt seinem Value-Prinzip treu und Daniel Hupfer analysiert die Rohstoffmärkte. Die Handelsblatt-Musterdepots.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Der deutsche Leitindex Dax ist einfach nicht mehr zu bremsen. Die Marke von 9900 Zählern wurde am gestrigen Dienstag zeitweise durchbrochen, vielleicht notiert der Dax bald wieder fünfstellig. Wie weit wird die Jahresendrally noch tragen? Das fragen sich derzeit viele Anleger. Viele hoffen bestimmt auf ein neues Allzeithoch. Das bisherige liegt bei knapp 10.051 Zählern.

Ich denke in solchen Börsensituationen lieber antizyklisch und werde nach und nach auf fallende Kurse setzen. Konkret erwarte ich eine Korrektur an den US-Börsen.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Vor allem der breite Standardwerteindex S&P 500 ist meiner Meinung nach etwas „heiß gelaufen“. So werde ich den nächsten Tagen ein Reverse-Bonuszertifikat auf den US-Auswahlindex kaufen.

Solche Produkte profitieren von fallenden, stagnierenden oder sogar leicht steigenden Kursen. Und mein Konzept, mit Bonusprodukten auch eine so genannte Seitwärtsrendite zu erzielen, hat sich bislang bewährt.

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