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15.10.2015

20:39 Uhr

Musterdepots

Goldpreis steigt klammheimlich an

Seit Anfang Juli ist der Goldpreis ohne großes Tam-Tam nach oben geklettert. Gerade neue Spekulationen um eine Verschiebung der Zinswende ins nächste Jahr stützen den Kurs des Edelmetalls.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Klammheimlich arbeitet sich der Preis für Gold nach oben: Das Edelmetall hat mittlerweile den höchsten Stand seit Anfang Juli erreicht. Damals notierte der Preis für eine Unze bei 1.174 Dollar, jetzt hat er fast die Marke von 1.200 Dollar überwunden.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Nach Meinung der Rohstoffanalysten der Bank Vontobel scheint die durch Chinas Konjunkturschwäche gebremste konjunkturelle Entwicklung in den USA dazu zu führen, dass die US-Notenbank die Zinswende ins nächste Jahr verschiebt. Davon profitiert nun Gold, nicht zuletzt gestützt vom schwächeren US-Dollar.

Nun spekulieren viele sogar über die Möglichkeit eines neuen Wertpapierkaufprogramms – das wäre das Quantitative Easing Nummer vier. Bereits das dritte Programm hat nach Meinung einiger Experten wenig gebracht. Falls dieses vierte Programm Realität werden sollte, muss man sich schon fragen, ob es überhaupt noch in den nächsten Jahren zu einer Zinswende kommt. Mit all den Konsequenzen, die dauerhaft niedrige Zinsen für die Finanzbranche bedeuten.

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