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23.06.2014

20:00 Uhr

Musterdepots

Gute Konjunkturdaten geben Hoffnung

Unsere Experten glauben, dass der Dax langfristig die 10.000-Punkte-Hürde knacken kann – auch wenn der Leitindex mit leichten Dämpfern zu kämpfen hat. Hohe Gewinne sind auch mit Sprintzertifikaten möglich.

Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Der deutsche Aktienmarkt kämpft derzeit mit der 10.000 Punkte-Marke. Noch ist dieser Kampf nicht gewonnen, allerdings gibt es aus unserer Sicht weiterhin gute Gründe, warum ein Überspringen in den kommenden Wochen gelingen sollte. Insbesondere die globalen Konjunkturdaten haben sich zuletzt weiter verbessert.

Im Euroraum gab es allerdings am gestrigen Tage einen kleinen Dämpfer, denn die Einkaufsmanagerindizes sind entgegen den Erwartungen leicht gesunken und deuten damit auf eine Verlangsamung der wirtschaftlichen Erholung hin. Trotz der expansiven Geldpolitik der EZB werden die Bäume in der Eurozone nicht in den Himmel wachsen, so rechnen wir für das Gesamtjahr 2014 mit einem Wirtschaftswachstum von etwa 1,1 Prozent.

Daniel Hupfer

Der Anleger

Daniel Hupfer arbeitet für M.M.Warburg. "Wir präferieren die Direktanlage, das heißt im Wesentlichen kaufen wir Aktien und Anleihen, Fonds nur bei bestimmten Themen, wie China. Zertifikate grundsätzlich nicht", sagt er.

Die Strategie

Wir werden die "Handelsblatt"-Anlagestrategie offensiv ausrichten. Das bedeutet, unser Fokus liegt auf chancenorientierten Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und eines enormen Anlagedrucks halten wir Aktien und Unternehmensanleihen nach wie vor für attraktiv. Zwar sind Aktien nicht mehr günstig bewertet. Aufgrund unseres positiven Konjunkturszenarios sollten aber die Unternehmensgewinne weiter steigen und sich damit die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse wieder relativieren. Wir halten die Region Europa für am interessantesten. Hier gibt es am Aktienmarkt noch Aufholpotential. Der US-Aktienmarkt ist etwas höher bewertet, allerdings sehen wir auch hier noch Potential.


Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Unsere aktuelle Portfolioallokation von etwa 75 Prozent Aktien und 25 Prozent Anleihen werden wir zunächst weiter bei behalten, da aus unserer Sicht Aktien trotz der gestiegenen Kurse das bessere Chance-/Risikoprofil aufweisen als Anleihen oder Cash. Auch bei den Einzeltiteln gibt es derzeit keinen Handlungsbedarf. Während unsere Aktien und Aktienfonds isoliert betrachtet mittlerweile zweistellig im Plus liegen, hinken die Anleihen naturgemäß etwas hinterher, konnten aber mit knapp sechs Prozent ebenfalls zum Erfolg beitragen.

In den USA hat die Technologiebörse Nasdaq ihre Schwächephase überwunden und markierte bereits wieder neue Mehrjahreshöchststände. Für die Aktienmärkte in den USA ist dies ein gutes Zeichen, denn Technologiewerte sind sehr zyklisch und reagieren auf konjunkturelle Entwicklungen oft früher. Wir konnten mit den Kauf des iShares Nasdaq 100 ETF an der Erholung partizipieren und lassen die Gewinne vorerst weiter laufen.

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