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04.07.2016

17:52 Uhr

Musterdepots

Hängepartie nach dem Brexit-Votum

Die Wachstumsaussichten haben durch die Entscheidung der Briten, aus der EU auszutreten, einen deutlichen Dämpfer erhalten. Die deutsche Industrie kämpft mit einer stagnierenden Nachfrage.

Alexander Kovalenko

Alexander Kovalenko

FrankfurtDie deutsche Industrie hat derzeit mit einer stagnierenden Nachfrage zu kämpfen. Laut Informationen des Bundeswirtschaftsministeriums sind die Neuaufträge im Mai auf dem Niveau des Vormonats geblieben, nachdem sie im April um fast zwei Prozent zurückgegangen waren. Die Volkswirte haben im Durchschnitt mit einer Erholung von rund einem Prozent für Mai gerechnet. Dabei war der Anteil der Großaufträge unterdurchschnittlich.

Alexander Kovalenko

Der Anleger

Alexander Kovalenko arbeitet für Bayerische Vermögen. „Wir machen normalerweise keine Prognosen, weil es aus unserer Sicht eher wenig Sinn macht“, sagt er. „Wir können nur sagen, dass die Aktien für uns aktuell eine stark bevorzugte Anlageklasse darstellen, und hier vor allem die (süd)europäischen Aktien, die noch deutlich unter ihrem Fair-Wert gehandelt werden. Dazu kommt eine Dividendenrendite von durchschnittlich etwa drei Prozent. Bei Aktien sehen wir also trotz eventuellen und sogar eher wahrscheinlichen Korrekturen ein sehr attraktives Chance/Risiko-Profil!“

Die Strategie

Das Social-Trading-Depot versteht sich als Kombination eines langfristig orientierten Kernportfolios und der innovativen Anlageform des Social Trading. Einen Anteil von 60 bis 70 Prozent bildet ein Aktienportfolio, das einen Value-Ansatz verfolgt: Es wird in zehn bis 15 stark unterbewertete Einzeltitel aus dem breiten europäischen Aktienmarkt investiert, wobei die Selektion der Einzeltitel mittels Analyse der Fundamentalkriterien beziehungsweise der Bilanzdaten erfolgt. Der Social-Trading-Anteil beträgt zwischen 30 und 40 Prozent und wird in wikifolio-Indexzertifikate investiert: Diese bilden unterschiedliche Strategien von Top-Tradern auf wikifolio.com ab. Das Social-Trading-Depot soll in der Regel voll investiert sein. Der Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig ausgerichtet und sieht nur selten Umschichtungen vor. Betreut wird das Social-Trading-Depot von Bayerische Vermögen AG.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Die Statistik wurde von den Bestellungen aus dem Inland nach unten gezogen. Die Neuaufträge aus Deutschland sind um etwa zwei Prozent gesunken. Die Nachfrage aus dem Ausland ist dagegen um 1,4 Prozent zum Vormonat gestiegen. Vor allem die Bestellungen aus den Euro-Ländern legten um vier Prozent kräftig zu.

Die Ökonomen rechnen damit, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal deutlich langsamer gewachsen ist als in den ersten drei Monaten des Jahres. Im Durchschnitt erwartet man ein Wachstum von 0,3 Prozent.

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