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20.08.2014

20:45 Uhr

Musterdepots

Idealszenario für Dax-Sprinterzertifikate rückt näher

Viele Experten korrigieren derzeit ihre Dax-Prognosen vom Januar. So erwarten die Analysten der DZ-Bank nur noch einen Anstieg auf 9800 statt 10200 Punkte. Ideal für Dax-Sprintzertifikate von Georgios Kokologiannis.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Wegen der Eskalation im Ukraine-Konflikt korrigieren immer mehr Experten ihre überoptimistischen Dax-Prognosen vom Jahresanfang. So erwarten jetzt etwa die Analysten der DZ-Bank nur noch einen Anstieg auf 9800 statt 10200 Punkte. Das wäre das Idealszenario für meine Dax-Sprintzertifikate, die ich vor kurzem aufgestockt habe (WKN: VZ19G1). Mehr als ein Zehntel des gesamten Anlagekapitals habe ich nun hier investiert.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Diese speziellen Hebelprodukte sollen dazu beitragen, das meiner Meinung geringe noch verbleibende Kurspotenzial überproportional in Depotrendite umzumünzen: Die Anlagepapiere verdoppeln bis Ende November einen Anstieg des deutschen Leitindexes innerhalb von etwa 9200 bis 9800 Punkten im Portfolio.

Der Clou: Falls das Aktienbarometer unter den Sprint-Bereich zurückfällt, dann werde ich nicht überproportional an weiteren Kursrückgängen beteiligt. Der Preis für das automatische Hoch- und Runterfahren meines Aktien-Engagements bis zum Laufzeitende der Papiere: Von steigenden Kursen profitiere ich maximal bis zur 9814 Zähler-Marke, die Erträge sind also gedeckelt.

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