Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.12.2015

19:01 Uhr

Musterdepots

In Aktien anlegen und die Nerven schonen

Georgios Kokologiannis ist überzeugt, dass Risikoscheu und Börsenanlage kein Widerspruch sind. Alexander Kovalenko erläutert, wie Fusionen und Übernahmen auf den Aktienmarkt wirken. Die Musterdepots.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Es ist die Abneigung gegen extreme Wertschwankungen des investierten Vermögens, die viele Privatanleger davon abhält, Geld jenseits von Sparbüchern und Festgeldkonten anzulegen. Mit dem Musterdepot möchte ich aufzeigen, dass eine attraktive Rendite nicht im Widerspruch steht zu einer nervenschonenden Wertentwicklung des Ersparten.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Die Gesamtentwicklung soll so weit verstetigt werden, dass Anleger, die sich an dem Musterportfolio orientieren, niemals größere Verluste aussitzen müssen. Und zwar unabhängig von ihrem Einstiegszeitpunkt. Hierfür nutze ich zum einen spezielle Absicherungsinstrumente - und passe zum anderen regelmäßig die Investitionsquote an. Zuletzt habe ich den Bargeldbestand deutlich erhöht.

Mit einer „Kaufen-und-Halten“-Strategie lassen sich nach mehr als sechseinhalb Jahren Aktienhausse an den Börsen der Industrieländer kaum noch Erträge erreichen. Und Engagements an den Märkten der Schwellenländer dürften vor allem wegen des Umschwenkens der US-Geldpolitik auch 2016 mehrheitlich erneut zu Verlusten führen. So wie im laufenden Jahr: Der MSCI Emerging Markets-Index hat bisher seit Anfang Januar knapp acht Prozent an Wert eingebüßt.

Hinweise zu den ausführlichen Berichten über die Musterdepots gibt es bei Twitter unter dem Konto: @kokologiannis

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×