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16.02.2014

15:23 Uhr

Musterdepots

Japan statt Europa

Im letzten Quartal ist das Wachstum in der Euro-Zone weiter gestiegen, sowohl bei den Schwergewichten als auch bei Sorgenkindern. Georgios Kokologiannis indes wagt einen Blick in den Fernen Osten.

Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Die Veröffentlichung der Wachstumszahlen für das vierte Quartal für die Eurozone mit einem Zuwachs von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal lässt sicherlich keine Euphorie aufkommen. Dennoch bestätigen diese Zahlen den leichten Aufwärtstrend in der Eurozone, der seit dem zweiten Quartal 2013 zu beobachten ist.

Im Jahresverlauf sollte aus unserer Sicht die europäische Wirtschaft weiter an Dynamik zulegen können, so rechnen wir für das Gesamtjahr 2014 mit einer Wachstumsrate von 1,1 Prozent. Die Erholung sollte primär über die Exporttätigkeit getrieben werden.

Daniel Hupfer

Der Anleger

Daniel Hupfer arbeitet für M.M.Warburg. "Wir präferieren die Direktanlage, das heißt im Wesentlichen kaufen wir Aktien und Anleihen, Fonds nur bei bestimmten Themen, wie China. Zertifikate grundsätzlich nicht", sagt er.

Die Strategie

Wir werden die "Handelsblatt"-Anlagestrategie offensiv ausrichten. Das bedeutet, unser Fokus liegt auf chancenorientierten Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und eines enormen Anlagedrucks halten wir Aktien und Unternehmensanleihen nach wie vor für attraktiv. Zwar sind Aktien nicht mehr günstig bewertet. Aufgrund unseres positiven Konjunkturszenarios sollten aber die Unternehmensgewinne weiter steigen und sich damit die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse wieder relativieren. Wir halten die Region Europa für am interessantesten. Hier gibt es am Aktienmarkt noch Aufholpotential. Der US-Aktienmarkt ist etwas höher bewertet, allerdings sehen wir auch hier noch Potential.


Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Hier rechnen wir nicht nur für Deutschland mit einem kräftigen Zuwachs, sondern auch für die europäische Peripherie. Die Exportdynamik in Spanien, Portugal und Irland zeigte zuletzt kräftig nach oben und signalisiert damit eine zunehmende Erholung.

Im Bereich des Bankensektors haben wir mit Aktien von Intesa Sanpaolo die zweitgrößte italienische Bank zugekauft. Die Erholung des Unternehmens ist weiter im vollen Gange. Die zuletzt veröffentlichten Gewinnzahlen deuten darauf hin, dass der Tiefpunkt langsam durchschritten sein sollte.

Günstige Refinanzierungsbedingungen und eine Stabilisierung bei italienischen Staatsanleihen sollten dem Unternehmen zunehmend zu Gute kommen. Mit der zuletzt gemeldeten Kernkapitalquote von 11,5 Prozent ist die Kapitalbasis solide.

Kommentare (1)

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Lehmann

17.02.2014, 10:04 Uhr

Die Quotenfrau ist weg. Jetzt empfiehlt der Quoten-Grieche den Einstieg in Japan zu prüfen.

Köstlich - Realsatire vom Feinsten!

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