Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.10.2015

19:47 Uhr

Musterdepots

Kennen Sie „Simon Property“?

Jedes Jahr ermittelt das Handelsblatt die von Analysten favorisierten Börsenschwergewichte. Dabei sind oft auch Unternehmen, deren Namen Anleger nicht immer sofort parat haben. Welche Titel erfolgversprechend sind.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Mit dem Redaktionsdepot möchte ich aufzeigen, dass eine attraktive Rendite nicht im Widerspruch steht zu einer nervenschonenden Wertentwicklung des Ersparten. Dazu setze ich auf aktives Management - und Absicherungsinstrumente. Eine Alternative für defensive Investoren bietet die Konzentration auf besonders schwankungsarme Bluechips.

Das Handelsblatt ermittelt hierzu jährlich die von Analysten favorisierten Börsenschwergewichte. Wer sich im vergangenen Herbst die damaligen Empfehlungen ins Portfolio geholt hat, erzielte bis Anfang Oktober im Schnitt über 18 Prozent Gewinn, während der Weltaktienindex MSCI World im gleichen Zeitraum währungsbereinigt weniger als sieben Prozent kletterte.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Die exklusive Liste mit den Top-Favoriten für 2016 wurde vor kurzem hier veröffentlicht. Neben populären Aktien wie den Anteilscheinen des Schweizer Pharmagiganten Roche stehen auf der neusten Liste auch mehrere hierzulande weitgehend unbekannte Titel mit Zukunft. So etwa „Simon Property“: Ein Ertragswachstum, das Experten beeindruckt, kennzeichnet die größte Immobiliengesellschaft (REIT) der Welt. In den vergangenen fünf Jahren kletterte der Gewinn von Simon Property im Schnitt um jeweils mehr als zwölf Prozent.

Der Aktienkurs hat seitdem knapp doppelt so stark zugelegt wie der US-Leitindex Dow Jones. Der Branchenprimus besitzt, entwickelt und betreibt Hunderte Einkaufszentren und Premium-Outletcenter. Vor allem in den USA, aber auch in Kanada, Japan oder Südkorea.

Die deutliche Outperformance der jährlich recherchierten Aktienauswahl ist kein Einzelfall: Seit dem Start der Erhebung 2012, die das Handelsblatt gemeinsam mit seinem Research Institut durchführt, konnte das periodisch neu zusammengestellte Favoritendepot die Vergleichsindizes stets deutlich abhängen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×