Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.04.2014

19:36 Uhr

Musterdepots

„Lassen uns von Volatilität nicht einschüchtern“

Den Musterdepots stehen spannende Zeiten bevor. In den USA beginnt die Berichtssaison. Dann wird sich zeigen, wie gut die Autoren sich im Vorfeld der Bilanzveröffentlichungen positioniert haben.

Alexander Kovalenko

Alexander Kovalenko

Die japanische Zentralbank hat am Dienstag angekündigt, dass der Kurs der ultralockeren Geldpolitik fortgesetzt wird. Konkret heißt dies, dass die Wertpapierkäufe in Höhe von umgerechnet jährlich 425 bis 500 Milliarden Euro durch die Notenbank betätigt werden. Ziel dieser Maßnahme ist die Wirtschaft anzukurbeln sowie die gewünschte Inflationsrate von etwa zwei Prozent zu erreichen.

Alexander Kovalenko

Der Anleger

Alexander Kovalenko arbeitet für Bayerische Vermögen. „Wir machen normalerweise keine Prognosen, weil es aus unserer Sicht eher wenig Sinn macht“, sagt er. „Wir können nur sagen, dass die Aktien für uns aktuell eine stark bevorzugte Anlageklasse darstellen, und hier vor allem die (süd)europäischen Aktien, die noch deutlich unter ihrem Fair-Wert gehandelt werden. Dazu kommt eine Dividendenrendite von durchschnittlich etwa drei Prozent. Bei Aktien sehen wir also trotz eventuellen und sogar eher wahrscheinlichen Korrekturen ein sehr attraktives Chance/Risiko-Profil!“

Die Strategie

Das Social-Trading-Depot versteht sich als Kombination eines langfristig orientierten Kernportfolios und der innovativen Anlageform des Social Trading. Einen Anteil von 60 bis 70 Prozent bildet ein Aktienportfolio, das einen Value-Ansatz verfolgt: Es wird in zehn bis 15 stark unterbewertete Einzeltitel aus dem breiten europäischen Aktienmarkt investiert, wobei die Selektion der Einzeltitel mittels Analyse der Fundamentalkriterien beziehungsweise der Bilanzdaten erfolgt. Der Social-Trading-Anteil beträgt zwischen 30 und 40 Prozent und wird in wikifolio-Indexzertifikate investiert: Diese bilden unterschiedliche Strategien von Top-Tradern auf wikifolio.com ab. Das Social-Trading-Depot soll in der Regel voll investiert sein. Der Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig ausgerichtet und sieht nur selten Umschichtungen vor. Betreut wird das Social-Trading-Depot von Bayerische Vermögen AG.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Die Vertreter der Zentralbank äußerten sich positiv hinsichtlich des weiteren Konjunkturverlaufs in Japan: Sie erwarten ein moderates Wachstum. Somit bleibt die Liquiditätslage in drei von vier wichtigsten Wirtschaftsräumen – USA, EU und Japan – günstig für weitere positive Entwicklung der Aktienmärkte.

Der Portfoliomanager Holger Degener hat in der letzten Zeit einige internationale Dividendentitel in sein „Dividende und Eigenkapital Deutschland“ aufgenommen. Das wikifolio investiert schwerpunktmäßig in unterbewertete eigenkapitalstarke deutsche Aktien. Falls aber auf dem deutschen Markt keine überzeugenden günstigen Wertpapiere zu finden sind, kann auf internationale Titel ausgewichen werden. Am Montag wurde der brasilianische dividendenstarke Rohstoffriese Vale erworben. Das „Dividende und Eigenkapital Deutschland“-wikifolio führt aktuell die „Top-wikifolio-Rangliste“ an.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×