Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.09.2015

18:14 Uhr

Musterdepots

Lohnt jetzt der Einstieg in den Goldmarkt?

Georgios Kokologiannis nimmt den Goldmarkt unter die Lupe, Alexander Kovalenko zieht ein Resumee und Daniel Hupfer sorgt sich um die konjunkturelle Lage in den Schwellenländern. Die Musterdepots.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Noch vor knapp drei Monaten waren sich die meisten Analysten einig: Finger weg vom Gold! Der Preis fiel zu diesem Zeitpunkt auf 1075 US-Dollar. Weitere Kursverluste unter die Marke von 1000 Dollar galten damals ebenfalls als ausgemacht.

ABN Amro-Expertin Georgette Boele und Robin Bhar von Société Générale glaubten, dass die Feinunze bis Dezember weniger als 1000 Dollar kostet. Und auch Trader in den USA wetten derzeit so wenig auf steigende Goldpreise wie nie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2006.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Die Vermögensverwaltung von Sal. Oppenheim hat das Edelmetall beispielsweise ganz aus ihren Portfolios verbannt. Die US-Bank Goldman Sachs prognostizierte sogar einen strukturellen Bärenmarkt.

Doch ein solcher Markt ist derzeit (noch) nicht in Sicht. Das Edelmetall hat sich wieder gefangen und notiert wieder über 1100 Dollar. Ich wage in dem aktuellen Marktumfeld keine Investments in Gold. Dafür ist die Lage zu unübersichtlich und Gold ein extrem schwankungsanfälliger Basiswert, dessen Wertentwicklung schwer zu prognostizieren ist. Aber wenn die Stimmung so schlecht ist und Analysten von einem Bärenmarkt reden, kann das durchaus ein Einstiegszeitpunkt sein.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×