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16.12.2015

17:12 Uhr

Musterdepots

Mehr Handlungsspielraum nach US-Zinsentscheid

Stratege Georgios Kokologiannis hat eine Musterdepot-Position verkauft, um auf mögliche Marktturbulenzen reagieren zu können. Alexander Kovalenko hingegen wagt eine Prognose zum Anleihenmarkt 2016.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

DüsseldorfWie bereits angekündigt, setzt sich der Umbau des Musterportfolios fort: Ich verkaufe einen Teil meiner älteren Sprintzertifikate, die sich auf den Euro Stoxx 50 beziehen (WKN: CC9G88), um die freigewordene Liquidität demnächst in ähnliche Anlageprodukte mit späterer Fälligkeit zu reinvestieren. Hintergrund: Diese bisher größte Depotposition erreicht bereits am Freitag ihr Laufzeitende.

 

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Abhängig davon, wo der europäische Leitindex an diesem Stichtag notiert, werden die Zertifikate im Anschluss von der Emissionsbank Citi zurückgezahlt. Allerdings erfolgt die Verrechnung erst Mitte kommender Woche - und damit wie üblich etwas zeitverzögert. Um aber mögliche Marktturbulenzen nach der US-Leitzinsentscheidung nutzen zu können, verschaffe ich mir durch die vorzeitige Veräußerung der Sprinter mehr Handlungsspielraum.

Sollten die Notierungen an den europäischen Börsen in den kommenden Tagen nachgeben, werde ich voraussichtlich die Nachfolgeposition zu den jetzt auslaufenden Zertifikaten aufstocken, mit deren Aufbau ich vor kurzem begonnen habe (WKN: CW7CXY): Euro-Stoxx-Sprinter, die Indexzuwächse zwischen 3.100 und 3.400 Punkten bis September 2016 doppelt in Rendite ummünzen (WKN: CW7CXY). Der Clou: Rutscht der Aktienindex unter den Sprintbereich ab, werden Verluste nicht verdoppelt. Im Gegenzug ist der maximal erreichbare Ertrag derzeit auf insgesamt noch rund 15 Prozent begrenzt.

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