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28.01.2015

21:02 Uhr

Musterdepots

Mit Apple auf der Erfolgswelle schwimmen

Apple schreibt mit seinen Quartalszahlen Geschichte. Davon profitiert auch Daniel Hupfer Musterdepots. Georgios Kokologiannis wartet indes mit Spannung auf die Zinssitzung der Fed. Das und mehr in den Musterdepots.

Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Mit den gestern vorgelegten Zahlen über den Geschäftsverlauf des vierten Quartals hat Apple Geschichte geschrieben. Mit einem um 30 Prozent gestiegenen Umsatz und einem 38 Prozent höheren Gewinn hat das Unternehmen aus Kalifornien den höchsten Quartalsgewinn eines einzelnen Unternehmens jemals erzielt: satte 18 Milliarden US-Dollar Gewinn.

Daniel Hupfer

Der Anleger

Daniel Hupfer arbeitet für M.M.Warburg. "Wir präferieren die Direktanlage, das heißt im Wesentlichen kaufen wir Aktien und Anleihen, Fonds nur bei bestimmten Themen, wie China. Zertifikate grundsätzlich nicht", sagt er.

Die Strategie

Wir werden die "Handelsblatt"-Anlagestrategie offensiv ausrichten. Das bedeutet, unser Fokus liegt auf chancenorientierten Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und eines enormen Anlagedrucks halten wir Aktien und Unternehmensanleihen nach wie vor für attraktiv. Zwar sind Aktien nicht mehr günstig bewertet. Aufgrund unseres positiven Konjunkturszenarios sollten aber die Unternehmensgewinne weiter steigen und sich damit die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse wieder relativieren. Wir halten die Region Europa für am interessantesten. Hier gibt es am Aktienmarkt noch Aufholpotential. Der US-Aktienmarkt ist etwas höher bewertet, allerdings sehen wir auch hier noch Potential.


Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Vor allem das neue iPhone 6 machte dieses Ergebnis möglich, so verkaufte Apple in den abgelaufenen drei Monaten insgesamt 74,5 Millionen Smartphones. Damit lagen die Verkaufszahlen deutlich höher als im dritten Quartal 2014 und weit über den Erwartungen der Unternehmensanalysten. Über den von uns gehaltenen Nasdaq-100-ETF sind wir an Apple beteiligt, da der Fonds zu knapp 14 Prozent in Apple-Aktien investiert ist. Aktuell liegen wir mit diesem Investment über 40 Prozent im Plus, nicht zuletzt auch wegen der guten Wertentwicklung der Apple-Aktien.

Der Aktienkurs von Apple hatte im Jahr 2014 bereits fast 40 Prozent auf US-Dollar Basis zugelegt, konsolidierte allerdings etwas in den vergangenen Wochen. Mit den nun vorgelegten Zahlen sollte der Aktienkurs neue Höchststände erreichen können. Vor allem der chinesische Markt birgt weiteres Absatzpotenzial. Mit Wachstumsraten von 60 Prozent konnte Apple den Umsatz in Greater China auf 16,1 Milliarden US-Dollar steigern. Damit ist dieser noch sehr junge Absatzmarkt für Apple-Smartphones bereits fast so groß wie Europa. Wir halten Apple für eine der stärksten Marken der Welt und rechnen mit einem anhaltend starken Wachstum.

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