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22.12.2016

18:15 Uhr

Musterdepots

Mit den „Trumponomics“ ins neue Jahr

Alexander Kovalenko schaut nach vorn. Sönke Niefünd beobachtet die vorweihnachtliche Ruhe an den Börsen und bei Georgios Kokologiannis war am Donnerstag Zahltag.

Alexander Kovalenko

Alexander Kovalenko

Der Nachrichtendienst Reuters hat unter 45 Fonds- beziehungsweise Investmentmanagern aus den USA, Europa und Japan eine Umfrage zur bevorzugten Asset Allocation durchgeführt. Mit 45,3 Prozent Gewichtung  haben die Aktienanlagen den höchsten Stand seit Juni dieses Jahres erreicht. Die befragten Investoren erklärten ihren Optimismus in erster Linie mit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten und der damit verbundenen Hoffnung auf einen massiven Investitionsschub in den USA.

Alexander Kovalenko

Der Anleger

Alexander Kovalenko arbeitet für Bayerische Vermögen. „Wir machen normalerweise keine Prognosen, weil es aus unserer Sicht eher wenig Sinn macht“, sagt er. „Wir können nur sagen, dass die Aktien für uns aktuell eine stark bevorzugte Anlageklasse darstellen, und hier vor allem die (süd)europäischen Aktien, die noch deutlich unter ihrem Fair-Wert gehandelt werden. Dazu kommt eine Dividendenrendite von durchschnittlich etwa drei Prozent. Bei Aktien sehen wir also trotz eventuellen und sogar eher wahrscheinlichen Korrekturen ein sehr attraktives Chance/Risiko-Profil!“

Die Strategie

Das Social-Trading-Depot versteht sich als Kombination eines langfristig orientierten Kernportfolios und der innovativen Anlageform des Social Trading. Einen Anteil von 60 bis 70 Prozent bildet ein Aktienportfolio, das einen Value-Ansatz verfolgt: Es wird in zehn bis 15 stark unterbewertete Einzeltitel aus dem breiten europäischen Aktienmarkt investiert, wobei die Selektion der Einzeltitel mittels Analyse der Fundamentalkriterien beziehungsweise der Bilanzdaten erfolgt. Der Social-Trading-Anteil beträgt zwischen 30 und 40 Prozent und wird in wikifolio-Indexzertifikate investiert: Diese bilden unterschiedliche Strategien von Top-Tradern auf wikifolio.com ab. Das Social-Trading-Depot soll in der Regel voll investiert sein. Der Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig ausgerichtet und sieht nur selten Umschichtungen vor. Betreut wird das Social-Trading-Depot von Bayerische Vermögen AG.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Trumponomics dürfte zu einem der wichtigsten Themen 2017 werden. Darüber hinaus weisen viele Anlagespezialisten darauf hin, dass die Anlageklasse Aktien aktuell nach wie vor ein besseres Rendite-/Risikoprofil als Anleihen aufweist. Die Gewichtung festverzinslicher Papiere bleibt laut Umfrage ziemlich stabil bei rund 41 Prozent. Dabei verzeichnet das Segment inflationsgeschützter Anleihen ein wachsendes Interesse seitens der Investoren.

Die Liquiditätsquote der befragten Manager liegt bei etwa 5,5 Prozent. Unser Musterdepot besteht aus Aktieninvestments in Form der Einzeltitelanlagen (rund 70 Prozent des Gesamtportfolios) sowie in Form der Zertifikate auf der Basis der ausgewählten Wikifolios von der innovativen Social-Trading Plattform wikifolio.com. Das Anlagehorizont liegt bei mindestens fünf Jahren.

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