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25.10.2015

13:05 Uhr

Musterdepots

Nervenschonend zum Erfolg

Anlagestratege Georgios Kokologiannis darf sich freuen. Sein Musterdepot erreicht inmitten turbulenter Börsenzeiten ein neues Allzeithoch. Warum sich aktives, aber nicht übermäßiges Depotmanagement auszahlt.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

DüsseldorfAllzeithoch beim Handelsblatt-Musterdepot: Erstmals seit Auflegung des Portfolios Anfang vergangenen Jahres hat der Wertzuwachs die Marke von 23 Prozent übersprungen. Unabhängig von seinem individuellen Einstiegszeitpunkt hat damit jeder Anleger, der sich bisher konsequent an dem Depot orientiert, eine positive Rendite erwirtschaftet – und das trotz der massiven Börsenturbulenzen der zurückliegenden Monate.

Zum Vergleich: Wer etwa während der Übertreibungsphase an den Aktienmärkten im Frühjahr in den deutschen Leitindex Dax oder den Vergleichsindex Stoxx 50 investiert hat, verbuchte seitdem trotz der jüngsten Kurserholung unter dem Strich ein sattes Minus von bis zu 13 Prozent.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Die obersten beiden Ziele des defensiven Handelsblatt-Depots: Eine langfristige jährliche Rendite zwischen sechs und acht Prozent - und das mit einer deutlich nervenschonenderen Entwicklung als der Gesamtmarkt.

Der bisherige Wertzuwachs entspricht umgerechnet einer jährlichen Rendite von mehr als zwölfeinhalb Prozent - und liegt damit derzeit sogar deutlich oberhalb der anvisierten Ertragsspanne. Gleichzeitig fällt die Schwankungsintensität des Portfolios durchgängig viel niedriger aus als die Volatilität an den Börsen.

Damit das auch zukünftig so bleibt, setze ich weiterhin auf aktives Depotmanagement - und spezielle Anlageinstrumente.

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