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08.01.2017

16:00 Uhr

Musterdepots

Neue Herausforderungen - bewährte Strategien

Depotstratege Georgios Kokologiannis setzt weiter auf seine offensiven Positionen – das hat sich in der Vergangenheit bewährt. Das Social Trading-Depot setzt dagegen auf Trägheit. Die Musterdepots im Überblick.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Obwohl ich davon ausgehe, dass der europäische Aktienmarkt sein aktuelles Kursniveau nicht nachhaltig verteidigen dürfte, halte ich an den beiden offensivsten Depotpositionen fest: Mit den Sprintzertifikaten auf den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 hatte ich nach starken Einbrüchen im vergangenen Jahr sowie im Herbst erfolgreich auf eine Erholung der Börsenkurse gesetzt (WKN: VN13U0 und VN13UY).

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Zwar ist der EuroStoxx inzwischen über die Kursbereiche geklettert ist, in dem die Sprintzertifikate überproportional Gewinne generieren – solange der Index allerdings von jetzt 3.320 Punkten nicht unter 3.050 beziehungsweise rund 3.200 Zähler zurückfällt, generieren die Papiere bis Mitte Juni noch weitere vier sowie 6,5 Prozent Ertrag.

Die erste Sprinterposition hatte ich nach dem Brexit-Crash im Juni aufgebaut. Eine Variante, die von einer möglichen Erholung des EuroStoxx 50 innerhalb der kommenden zwölf Monate gehebelt profitieren sollte. Auch den kurzzeitigen Markteinbruch nach der Wahl Donald Trumps bei den US-Präsidentschaftswahlen im November nutze ich, um mit noch mehr dieser Hebelpapiere meine zuvor erhöhte Cash-Quote zu verringern.

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