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10.12.2015

19:29 Uhr

Musterdepots

Nimmt das Jahr ein gutes Ende?

Georgios Kokologiannis ist sich ziemlich sicher, dass es 2015 keine Jahresendrally geben wird. Seine Aufholjagd hatte der Dax nämlich schon im Oktober und November. Was für die These des Musterdepotstrategen spricht.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Fällt die Jahresendrally aus? In dieser Woche hat der deutsche Leitindex in der Spitze bis zu 500 Punkte verloren. Vermutlich wird sich vor der Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch nächster Woche auch nicht viel daran ändern. 

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Dafür sind offenbar die Anleger zu sehr verunsichert und befürchten,  von der Fed demnächst genauso wie von der EZB in der vergangenen Woche enttäuscht zu werden. Man kann es auch anders beschreiben: Die Entscheidung der US-Notenbank hat durchaus positives Überraschungspotenzial auf den Aktienmarkt. Falls deren Chefin Yellen nicht ankündigt, die Zinsen im kommenden Jahr bereits wieder schnell erhöhen zu wollen.    

Doch egal, wie die Entscheidung in den USA ausfällt: Die eigentliche Jahresendrally hat bereits in den Monaten Oktober und November stattgefunden, als der deutsche Leitindex mehr als 2000 Punkte zulegen konnte. Solch einen Anstieg wird es vermutlich in diesem Monat nicht mehr geben. 

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