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13.07.2015

18:28 Uhr

Musterdepots

Offensive nach Griechenland-Deal

Die Griechenland-Krise ist vorerst beendet. An den Aktienmärkten wächst deswegen wieder der Risikoappetit. Die Autoren der Musterdepots bringen sich ebenfalls ins Spiel. Sie setzen auf Bankenwerte und Zertifikate.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Kommt nun die Sommerrally? Es gibt einige Anzeichen, dass das vorläufige Ende des Griechenland-Dramas kurzfristig für steigende Kurse sorgt. Schließlich war die Krise für die Aktienmärkte in den vergangenen Monaten eine Belastung  und hat zu fallenden Kursen geführt. Obwohl die wirtschaftliche Bedeutung eines Abschieds von Griechenland aus der Euro-Zone für deutsche Unternehmen von untergeordneter Rolle war.

Da die Zinsen niedrig sind und das  Weltwirtschaftswachstum stabil ist, spricht derzeit wieder einiges für Aktien. Zumal es derzeit kaum Alternativen gibt. So erwartet die DZ Bank im zweiten Halbjahr unverändert einen Anstieg des Dax auf 12.500 Punkte, bevor dann 2016 eine erste Ernüchterung und ein Rückfall auf rund 11.000 Punkte drohen.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Entsprechend offensiv ist nun auch mein Musterdepot ausgerichtet, das ich Anfang des Monats mit zwei neuen Produkten verstärkt habe.

Mit dem Bonuszertifikat auf den Dax und dem Sprinter mit dem Euro Stoxx 50 als Basiswert setze ich verstärkt auf steigende oder zumindest seitwärtstendierende Kurse – ohne das Risiko außer Acht zu lassen, sollte es dennoch plötzlich zu einem Grexit kommen. Denn das Dax-Bonusprodukt hat eine Sicherheitsschwelle von 9600 Zählern. Solange der Dax diese Marke nicht berührt oder unterschreitet, vereinnahme ich die Rendite von mehr als neun Prozent.

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