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24.11.2014

17:33 Uhr

Musterdepots

Paukenschläge an der Börse

Die EZB und die chinesische Notenbank haben vergangene Woche für ein Kursfeuerwerk gesorgt. Vor allem für den chinesischen Bankensektor dürfte es jetzt aufwärts gehen. Unser Kommentator sieht sich dafür gut aufgestellt.

Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Der Paukenschlag der EZB und der chinesischen Notenbank am Freitag vergangener Woche hat an den internationalen Aktienmärkten für ein Kursfeuerwerk gesorgt. Der deutsche Aktienmarkt hat mittlerweile einen großen Teil seiner Verluste aus den vergangenen Wochen wieder aufgeholt und konnte auch wichtige charttechnische Marken wieder überspringen, so dass die Marke von 10.000 Punkten wieder in Reichweite ist.

Daniel Hupfer

Der Anleger

Daniel Hupfer arbeitet für M.M.Warburg. "Wir präferieren die Direktanlage, das heißt im Wesentlichen kaufen wir Aktien und Anleihen, Fonds nur bei bestimmten Themen, wie China. Zertifikate grundsätzlich nicht", sagt er.

Die Strategie

Wir werden die "Handelsblatt"-Anlagestrategie offensiv ausrichten. Das bedeutet, unser Fokus liegt auf chancenorientierten Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und eines enormen Anlagedrucks halten wir Aktien und Unternehmensanleihen nach wie vor für attraktiv. Zwar sind Aktien nicht mehr günstig bewertet. Aufgrund unseres positiven Konjunkturszenarios sollten aber die Unternehmensgewinne weiter steigen und sich damit die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse wieder relativieren. Wir halten die Region Europa für am interessantesten. Hier gibt es am Aktienmarkt noch Aufholpotential. Der US-Aktienmarkt ist etwas höher bewertet, allerdings sehen wir auch hier noch Potential.


Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Eine Senkung der chinesischen Leitzinsen hatten wir nicht erwartet, halten den Schritt aber vor dem Hintergrund der schwachen wirtschaftlichen Daten aus China für nachvollziehbar. Insbesondere der chinesische Bankensektor sowie der Immobilienmarkt sollten von diesem Zinsschritt profitieren, so dass gleich zwei aktuelle Problembereiche der chinesischen Wirtschaft Unterstützung finden. Wir sind derzeit über zwei Fonds in China investiert und halten an den Investments weiter fest.

Die beiden von uns gehaltenen ETFs von iShares MSCI Far East ex Japan Small Cap und MSCI Far East ex Japan haben derzeit eine Gewichtung von etwa 55 Prozent bzw. 59 Prozent in Greater China. Den Anteil der beiden Fonds von etwa 5 Prozent am Gesamtdepot halten wir derzeit für optimal.

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