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23.08.2016

17:40 Uhr

Musterdepots

Positive Stimmung für Schwellenländer-Aktien

Musterdepotstratege Georgios Kokologiannis sieht Indizien, dass die Aktienkurse an den Schwellenländer-Börsen demnächst steigen sollen. Doch investieren will er aus zwei Gründen nicht. Die Handelsblatt-Musterdepots.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

FrankfurtAn den Schwellenländer-Börsen dürften die Aktienkurse demnächst weiter zulegen. Darauf deutet ein Indikator des Beratungsunternehmens Sentix, das regelmäßig Informationen zum Anlegerverhalten und zur Anlegerpsychologie analysiert. Die Kaufbereitschaft der befragten Investoren sei so hoch wie zuletzt vor drei Jahren.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Steigende Rohstoffpreise, sowie positivere Erwartungen an die wirtschaftliche Dynamik der Schwellenländer, steigern den Appetit der Investoren an Emerging Markets Aktien weiter, so die Experten von Sentix. Da das Aktiensentiment allerdings noch keinen Extremwert erreiche, stünden die Aussichten gut, dass die Notierungen noch weiter beflügelt würden.

Ich lasse weiterhin die Finger von den Emerging Markets. Zu einen weil mir die dortige Börsenentwicklung meist zu unkalkulierbar und intransparent erscheint. Zudem ist schon jetzt absehbar, dass in den kommenden Monaten die Sorgen vor den Folgen eines erstarkenden US-Dollar zurückkehren werden - spätestens wenn nach den US-Präsidentschaftswahlen eine Fortsetzung der Leizinswende in den USA wieder realistischer erscheint.

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