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12.11.2014

19:47 Uhr

Musterdepots

Post mit Potenzial

Das dritte Quartal der Deutschen Post konnte die Investoren nur teilweise überzeugen. Doch Daniel Hupfer schaut sich den Titel genauer an und sieht weiter Chancen. Georgios Kokologiannis indes spart gewandt Kosten.

Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Heute hat Frank Appel, Konzernchef der Deutschen Post, die Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Auch wenn der Nettogewinn leicht unter den Erwartungen der Analysten gelegen hat, sind die Zahlen aus unserer Sicht gut. So sind die Umsätze aufgrund eines sehr starken Paketgeschäfts weiter gestiegen. Trotz der Konjunkturabschwächung, die vor allem das Frachtgeschäft deutlich belastete, hat der CEO die Gesamtjahresprognose für das Jahr 2014 bestätigt. Für die kommenden Jahre erwartet das Unternehmen darüber hinaus einen deutlichen Anstieg des operativen Gewinns.

Daniel Hupfer

Der Anleger

Daniel Hupfer arbeitet für M.M.Warburg. "Wir präferieren die Direktanlage, das heißt im Wesentlichen kaufen wir Aktien und Anleihen, Fonds nur bei bestimmten Themen, wie China. Zertifikate grundsätzlich nicht", sagt er.

Die Strategie

Wir werden die "Handelsblatt"-Anlagestrategie offensiv ausrichten. Das bedeutet, unser Fokus liegt auf chancenorientierten Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und eines enormen Anlagedrucks halten wir Aktien und Unternehmensanleihen nach wie vor für attraktiv. Zwar sind Aktien nicht mehr günstig bewertet. Aufgrund unseres positiven Konjunkturszenarios sollten aber die Unternehmensgewinne weiter steigen und sich damit die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse wieder relativieren. Wir halten die Region Europa für am interessantesten. Hier gibt es am Aktienmarkt noch Aufholpotential. Der US-Aktienmarkt ist etwas höher bewertet, allerdings sehen wir auch hier noch Potential.


Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Die Basis dafür wurde mit zusätzlichen Investitionsausgaben bereits gelegt. Wir halten die Deutsche Post vor allem im Paketgeschäft für exzellent positioniert, um vom stark steigenden Wachstumsmarkt des e-Commerce zu profitieren. Weiterhin schätzen wir die attraktive Dividendenrendite von knapp über drei Prozent.

Die Deutsche Post ist der größte Anbieter von Logistik- und Postdienstleistungen weltweit, wozu insbesondere die Übernahme des britischen Logistikunternehmens Exel im Dezember 2005 beigetragen hat. Auch wenn das globale Wirtschaftswachstum tendenziell rückläufig ist, halten wir den angestrebten Wachstumspfad der Deutschen Post für plausibel. Insbesondere der Ausbau des inländischen und europaweiten Paketgeschäfts sollte weiteres Wachstum bringen. Darüber hinaus sind Margensteigerungen aufgrund Standardisierung und Optimierung der Kostenstruktur möglich.

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