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29.04.2015

20:17 Uhr

Musterdepots

Quo vadis Dax?

Der Dax hat einen fulminanten Start in das Jahr 2015 hingelegt, in den vergangenen Wochen aber merklich nachgelassen. Experten warnen: Es könnten erhebliche Verluste drohen. Die lassen sich jedoch kalkulieren.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Die Hausse am deutschen Aktienmarkt ist ins Stocken geraten. Seit rund sechs Wochen schwankt der Dax inzwischen innerhalb eines knapp fünfeinhalb Prozent breiten Kurskorridors. Sollte der Leitindex diese Handelsspanne nach unten durchbrechen, dann drohen nach Ansicht von Marktbeobachtern deutliche Verluste.

So weisen etwa die Experten des Börsenstatistik-Magazins Indexradar darauf hin, dass in diesem Fall viel Luft nach unten sei: Erst bei rund 11000 Punkten sei es in der Vergangenheit zu Wendepunkten gekommen – Investoren könnten sich dann erneut an dieser Marke orientieren.

 

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Wie bereits angekündigt würde ich in diesem Szenario eine weitere Position an Bonuszertifikaten aufbauen (WKN: CR9D67). Solange der Dax bis Mitte Dezember nicht auf 10.400 Punkte einbricht, erzielen die Papiere eine Rendite von mehr als zehn Prozent. Andernfalls geht der Schutzmechanismus verloren und das Zertifikat fährt einen ähnlich hohen Verlust ein wie der Dax – aber auch nicht mehr, denn bei der Auswahl habe ich auf ein möglichst niedriges „Aufgeld“ geachtet.

 

Der Preis für die Seitwärtsrendite der Bonuszertifikate zahlt der Käufer daher lediglich über eine Gewinndeckelung: Mehr als zehn Prozent Plus ist mit dem Derivat auch bei einer stärkeren Dax-Rally nicht drin.

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