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08.10.2015

20:53 Uhr

Musterdepots

Rendite mit den richtigen Bluechips

Dass es möglich ist, selbst in turbulenten Börsenzeiten wie diesen eine gute Rendite zu erwirtschaften, zeigt unser Autor Georgios Kokologiannis. Er hat einige Aktien großer US-Unternehmen im Depot. Welche das sind.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Mit dem Musterdepot möchte ich aufzeigen, dass eine attraktive Rendite nicht im Widerspruch steht zu einer nervenschonenden Wertentwicklung des Ersparten. Dazu setze ich auf aktives Management – und Absicherungsinstrumente.

Eine Alternative für defensive Investoren bietet die Konzentration auf besonders schwankungsarme Bluechips: Das Handelsblatt ermittelt hierzu jährlich die von Analysten favorisierten Börsenschwergewichte. Demnächst werden die neuen Top-Werte aus den USA und Europa für 2016 präsentiert.

Kurze Info vorab: Neben populären Aktien wie den Anteilscheinen des Schweizer Pharmagiganten Roche stehen auf der neusten Liste auch mehrere hierzulande weitgehend unbekannte Titel mit Zukunft. Zum Beispiel die Aktien der US-Immobiliengesellschaft „American Tower“ – dem weltweiten Marktführer für den Betrieb und die Vermietung von Kommunikationsmästen für die Mobilfunkbranche. Ein heimlicher Profiteur des immer weiter zunehmenden Bedarfs an Übertragungskapazitäten im Online-Zeitalter.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Wer sich im vergangenen Herbst die damaligen Empfehlungen ins Portfolio geholt hat, erzielte bis Anfang Oktober im Schnitt etwa 17 Prozent Gewinn, während der europäische Leitindex Stoxx 50 im gleichen Zeitraum fast vier Prozent Verlust verbuchte.

Die deutliche Outperformance der jährlich recherchierten Aktienauswahl ist kein Einzelfall: Seit dem Start der Erhebung 2012 , die das Handelsblatt gemeinsam mit seinem Research Institut durchführt, konnte das periodisch neu zusammengestellte Favoritendepot die Vergleichsindizes stets deutlich abhängen.

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