Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.05.2014

17:30 Uhr

Musterdepots

Schwächelnde Schwellenländer und russische Reibereien

Um die zuletzt stotternden deutschen Exporte zu erklären, kreiert Alexander Kovalenko stimmige Alliterationen. Georgios Kokologiannis indes beschreibt in aller Nüchternheit, wie schnell seine Strategie fehlschlagen kann.

Alexander Kovalenko

Alexander Kovalenko

Die deutschen Exportgeschäfte sind im März den zweiten Monat in Folge geschrumpft, wie das Statistische Bundesamt am Freitag bekannt gab. Der starke Euro, der die deutschen Waren für ausländische Kunden teuer macht, schwächelnde Schwellenländervolkswirtschaften sowie Reibereien mit Russland im Rahmen der Ukraine-Krise machen den deutschen Exporteuren zu schaffen.

Auf der anderen Seite wirken die wirtschaftliche Erholung der Euro-Zone-Länder sowie eine gute Nachfrage aus den USA stabilisierend auf die deutschen Ausfuhren.

Alexander Kovalenko

Der Anleger

Alexander Kovalenko arbeitet für Bayerische Vermögen. „Wir machen normalerweise keine Prognosen, weil es aus unserer Sicht eher wenig Sinn macht“, sagt er. „Wir können nur sagen, dass die Aktien für uns aktuell eine stark bevorzugte Anlageklasse darstellen, und hier vor allem die (süd)europäischen Aktien, die noch deutlich unter ihrem Fair-Wert gehandelt werden. Dazu kommt eine Dividendenrendite von durchschnittlich etwa drei Prozent. Bei Aktien sehen wir also trotz eventuellen und sogar eher wahrscheinlichen Korrekturen ein sehr attraktives Chance/Risiko-Profil!“

Die Strategie

Das Social-Trading-Depot versteht sich als Kombination eines langfristig orientierten Kernportfolios und der innovativen Anlageform des Social Trading. Einen Anteil von 60 bis 70 Prozent bildet ein Aktienportfolio, das einen Value-Ansatz verfolgt: Es wird in zehn bis 15 stark unterbewertete Einzeltitel aus dem breiten europäischen Aktienmarkt investiert, wobei die Selektion der Einzeltitel mittels Analyse der Fundamentalkriterien beziehungsweise der Bilanzdaten erfolgt. Der Social-Trading-Anteil beträgt zwischen 30 und 40 Prozent und wird in wikifolio-Indexzertifikate investiert: Diese bilden unterschiedliche Strategien von Top-Tradern auf wikifolio.com ab. Das Social-Trading-Depot soll in der Regel voll investiert sein. Der Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig ausgerichtet und sieht nur selten Umschichtungen vor. Betreut wird das Social-Trading-Depot von Bayerische Vermögen AG.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Holger Degener gehört mit seinem volumenstarken „Dividende und Eigenkapital Deutschland“-wikifolio zu den bisher erfolgreichsten Portfoliomanagern im wikifolio-Universum. Herr Degener legt im Rahmen seiner value-orientierten Anlagestrategie einen großen Wert auf breite Diversifikation. Sein wikifolio ist aktuell in 52 Werte investiert, dazu werden sieben Prozent Cash gehalten. Trotz in den letzten Jahren gut gelaufenen deutschen

Aktienindizes findet Holger Degener immer noch viele attraktive Titel. Sollten allerdings die deutschen Aktien als viel zu teuer eingestuft werden, kann der Portfoliomanager laut seiner Strategie auch auf ausländische Investments ausweichen. Das auf Basis des „Dividende und Eigenkapital Deutschland“-wikifolios aufgelegte Zertifikat gehört zu unseren Musterdepotmitgliedern.    

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×