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21.04.2015

19:59 Uhr

Musterdepots

Schwankungen nehmen wieder zu

Der Dax hat innerhalb weniger Tage zunächst 800 Punkte abgegeben und nun wieder 400 Punkte zugelegt. Diese Schwankungen in Gewinne umzumünzen ist aber schwieriger als man annimmt, weiß Daniel Hupfer. Er wartet lieber ab.

Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Die vergangenen Tage an den Börsen waren geprägt von einer zunehmenden Volatilität. So sank der Dax innerhalb der letzten Tage von 12.400 Punkte auf circa 11.600 Punkte. Diese relativ starke Bewegung war sicherlich mit den Ereignissen um Griechenland und mit dem technischen Optionsverfall am erklärbar und wurde von einigen Marktteilnehmern bereits als Trendwende identifiziert.

All diejenigen die nun mit weiter sinkenden Kursen gerechnet haben wurden seit Beginn der Woche auf dem falschen Fuß erwischt. Von diesen verlorenen 800 Punkten konnten mehr als 400 wiederum zurückgeholt werden, ohne, dass sich die Nachrichtenlage im Wesentlichen verändert hat.

Daniel Hupfer

Der Anleger

Daniel Hupfer arbeitet für M.M.Warburg. "Wir präferieren die Direktanlage, das heißt im Wesentlichen kaufen wir Aktien und Anleihen, Fonds nur bei bestimmten Themen, wie China. Zertifikate grundsätzlich nicht", sagt er.

Die Strategie

Wir werden die "Handelsblatt"-Anlagestrategie offensiv ausrichten. Das bedeutet, unser Fokus liegt auf chancenorientierten Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und eines enormen Anlagedrucks halten wir Aktien und Unternehmensanleihen nach wie vor für attraktiv. Zwar sind Aktien nicht mehr günstig bewertet. Aufgrund unseres positiven Konjunkturszenarios sollten aber die Unternehmensgewinne weiter steigen und sich damit die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse wieder relativieren. Wir halten die Region Europa für am interessantesten. Hier gibt es am Aktienmarkt noch Aufholpotential. Der US-Aktienmarkt ist etwas höher bewertet, allerdings sehen wir auch hier noch Potential.


Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Wir haben unsere Bestände im Portfolio unverändert gelassen, da es aus unserer Sicht sehr schwierig derartige Bewegungen erfolgreich in Transaktionen umzusetzen. Auffallend ist der Renditeanstieg in den südeuropäischen Ländern.

So verloren portugiesische Anleihen mit langer Laufzeit aus der Spitze bereits mehr als acht Prozent. Auch italienische Anleihen rentieren bereits wieder auf einem höheren Niveau. Wir haben uns von Staatsanleihen aus dieser Region inzwischen vollständig getrennt und warten ab, ob sich wieder Einstiegschancen ergeben.

Kommentare (1)

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Herr Rudolf Riedl

21.04.2015, 20:59 Uhr

Wenn Herr Hupfer es wüsste und könnte, würde er sicher nicht beim HB arbeiten, sondern könnte Millionen verdienen. die Glaskugel gibt es aber nicht.
800 Pkte rauf und 400 Pkte runter, nur eines ist sicher:
Der DAX wird solange steigen bis er fällt, wenn keines von beidem zutrifft wird er in eine Seitwärtsbewegung übergehen.

Soviel Papier zu beschreiben wegen einem Index mit ca.3% Marktkapitalisierung zeugt von wenig strategischem Sachverstand und Hintergrundwissen.
Wer breit und gut allokiert, dem ist der DAX wurscht.

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